Start-ups

Das emiratische Startup Tax Star sammelt in einer Seed-Runde 1,75 Millionen US-Dollar für die Expansion in der Golfregion

Das emiratische Startup Tax Star, das auf Steuersoftware und Compliance spezialisiert ist, hat in einer Seed-Runde 1,75 Millionen US-Dollar eingesammelt, maßgeblich unterstützt von Angel-Investoren. Das Unternehmen will die Finanzierung nutzen, um seine Go-to-Market-Aktivitäten auszuweiten, seine Plattform weiterzuentwickeln und sich auf die Anforderungen der elektronischen Rechnungsstellung in den Vereinigten Arabischen Emiraten vorzubereiten, bevor die geplante Expansion in die Golfkooperationsstaaten erfolgt.

2026-08-19
3 Min. Lesezeit
12 Aufrufe
فريق تحرير certi.news
Das emiratische Startup Tax Star sammelt in einer Seed-Runde 1,75 Millionen US-Dollar für die Expansion in der Golfregion

Das emiratische Startup Tax Star, das im Bereich Steuertechnologie tätig ist, hat den Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,75 Millionen US-Dollar bekannt gegeben, maßgeblich unterstützt von Angel-Investoren. Die Runde findet statt, während sich das Unternehmen darauf vorbereitet, seine Rolle als vorab akkreditierter autorisierter Dienstleister (ASP) für das bevorstehende elektronische Rechnungssystem der Vereinigten Arabischen Emirate wahrzunehmen.

Tax Star wurde 2023 von Rayhan Aleem und Haris Tasawar gegründet und bietet eine KI-gestützte Plattform für die Verwaltung der Unternehmenssteuern und Compliance. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen die erste emiratische Plattform für KI-gestützte Unternehmenssteuersoftware und wurde außerdem als vorab akkreditierter Dienstleister innerhalb des emiratischen Systems für elektronische Rechnungsstellung anerkannt.

Finanzierung im Zusammenhang mit einem bevorstehenden regulatorischen Termin

Tax Star will die Erlöse aus der Runde auf drei zentrale Bereiche konzentrieren: die Ausweitung der Go-to-Market-Aktivitäten, die Produktentwicklung und die Vereinfachung der Unternehmens-Compliance im Hinblick auf die Anforderungen an die elektronische Rechnungsstellung. Das Unternehmen hat die Finanzierung nicht als ausschließlich für neue Integrationen mit Buchhaltungssoftware oder den Eintritt in bestimmte Märkte vorgesehen bezeichnet, sondern als Investition in die Tools und Fähigkeiten präsentiert, die Unternehmen für eine kontinuierliche Compliance benötigen.

Die Runde gewinnt aufgrund des regulatorischen Zeitplans in den Vereinigten Arabischen Emiraten zusätzliche Bedeutung. Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 50 Millionen VAE-Dirham oder mehr müssen bis zum 30. Oktober 2026 einen autorisierten Dienstleister auswählen. Dies geht den Angaben von Tax Star zufolge dem Beginn der ersten verpflichtenden Umsetzungsphase im Januar 2027 für dieselbe Unternehmenskategorie voraus.

Was bedeutet das für emiratische Unternehmen?

Das System für elektronische Rechnungsstellung verpflichtet Unternehmen, einen autorisierten Dienstleister zu beauftragen und einen konformen Rechnungsstellungsprozess einzuführen, der mit dem emiratischen System für elektronische Rechnungsstellung verbunden ist. Die Vorabakkreditierung von Tax Star versetzt das Unternehmen somit in eine Position, in der es Unternehmen unterstützen kann, die sich auf diese Anforderungen vorbereiten. Zugleich ermöglicht die Finanzierung dem Unternehmen, seine Investitionen in sein Team, seine Plattform und seine Aktivitäten zur Kundengewinnung zu erhöhen.

Rayhan Aleem, Mitgründer und CEO von Tax Star, erklärte, die Finanzierung werde dem Unternehmen dabei helfen, sich darauf zu konzentrieren, die Compliance-Belastung für Unternehmen in den Golfkooperationsstaaten angesichts der bevorstehenden Einführung der elektronischen Rechnungsstellung zu verringern. Die Einstufung als vorab akkreditierter Dienstleister verschaffe dem Unternehmen zudem eine geeignete Position, um Unternehmen bei diesem Übergang zu unterstützen.

Von den Vereinigten Arabischen Emiraten in die Golfregion

Tax Star plant im Rahmen seiner langfristigen Strategie eine Expansion in die Golfkooperationsstaaten. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass seine frühe Position im emiratischen System für elektronische Rechnungsstellung eine Grundlage für ähnliche Chancen in anderen Märkten bilden kann, die digitale Veränderungen ihrer Steuersysteme durchlaufen. In dem Artikel wurden jedoch weder bestimmte Golfmärkte noch Zeitpunkte für den Markteintritt genannt.

Tax Star bietet native Integrationen mit den Plattformen Xero und QuickBooks an und nennt außerdem Integrationen mit Zoho, Odoo und Naqood. Das Unternehmen verwies zudem darauf, dass es bei der Vorbereitung auf die Finanzierungsrunde und der Ausarbeitung seiner Expansionspläne von den Programmen Plug and Play und Dubai Founders HQ profitiert habe. Außerdem nahm es am Microsoft for Startups Program teil und strebt den Beitritt zur D33-Initiative in Dubai an.

Nachrichtenquelle
Wamda MENA Startups
Originalquelle öffnen ↗
ف
Autor

فريق تحرير certi.news

Aus derselben Kategorie

Das könnte Sie interessieren

Alle Nachrichten anzeigen