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CNCF gibt den Abschluss von Cloud Native Buildpacks nach wachsender Akzeptanz beim Container-Building bekannt

Die Cloud Native Computing Foundation gab den Abschluss des Projekts Cloud Native Buildpacks bekannt, nachdem es einen Reifegrad erreicht hat, der durch eine breite Nutzung in Produktionsumgebungen, eine anbieterneutrale Governance und Sicherheitspraktiken unterstützt wird. Das Projekt hilft dabei, Quellcode in OCI-kompatible Container-Images umzuwandeln, indem die Erkennung von Programmiersprachen, die Installation von Abhängigkeiten und die Erstellung von Image-Schichten automatisiert werden.

2026-08-11
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certi.news Editorial Team
CNCF gibt den Abschluss von Cloud Native Buildpacks nach wachsender Akzeptanz beim Container-Building bekannt

Die Cloud Native Computing Foundation (CNCF) gab am 11. August 2026 den Abschluss des Projekts Cloud Native Buildpacks bekannt. Dabei handelt es sich um ein Open-Source-Projekt, das direkt aus dem Quellcode von Anwendungen Container-Images erstellt, die mit dem OCI-Standard kompatibel sind. Die Entscheidung spiegelt die Reife des Projekts hinsichtlich seiner Nutzung in Produktionsumgebungen, einer anbieterneutralen Governance und seiner Sicherheitspraktiken wider.

Cloud Native Buildpacks vereinfacht den Prozess der Container-Erstellung, indem die Erkennung der Anwendungssprache, die Installation von Abhängigkeiten und die Organisation der Images in Schichten automatisiert werden. Dadurch erhalten Entwickler und Plattformteams einen einheitlichen Build-Prozess, während Unternehmen mit Cloud-Native-Infrastrukturen von einer Methode profitieren, die sich besser zwischen Umgebungen übertragen lässt – vom Quellcode bis zur Produktion.

Automatisierung der Image-Erstellung über Umgebungen hinweg

Das Projekt unterstützt die Erkennung von Sprachen wie Java, Python, Go, Node.js und Ruby und erstellt anschließend produktionsbereite OCI-Images, ohne dass für jede Anwendung manuelle Konfigurationsdateien erforderlich sind. Außerdem lässt es sich mit anderen CNCF-Projekten wie Helm und Harbor integrieren, um OCI-kompatible Images zu erzeugen, die für die Bereitstellung auf Kubernetes bereit sind.

Dem Artikel zufolge zeigten umfangreiche Unternehmensanwendungen im Finanzbereich, die mehr als 500 Anwendungen umfassten, die betrieblichen Auswirkungen dieses Ansatzes. So sank die für die Behebung von Schwachstellen benötigte Zeit von Wochen auf Stunden, indem zentrale Patches auf Buildpacks angewendet wurden. Dieses Ergebnis veranschaulicht, wie ein einheitlicher Build-Prozess dazu beitragen kann, die Komplexität zu verringern und das Management der Software-Lieferkette zu verbessern, ohne Infrastrukturdetails an die Anwendungsteams weiterzugeben.

Akzeptanz und Beteiligung mehrerer Organisationen

Die Wurzeln des Projekts reichen bis zum Buildpacks-Modell zurück, das von Heroku entwickelt wurde, bevor sich seine Nutzung über Cloud Foundry ausweitete. Pivotal und Heroku gründeten das Projekt im Januar 2018 gemeinsam; im Oktober desselben Jahres trat es der CNCF bei. Den in der Ankündigung enthaltenen Angaben zufolge umfasst die Community derzeit 535 Mitwirkende aus 164 Organisationen und eine wachsende Basis von mehr als 20 Anwenderorganisationen, darunter DigitalOcean, GitLab, Google, HashiCorp, Spring und VMware by Broadcom.

Die CNCF wies außerdem darauf hin, dass Bloomberg und Heroku by Salesforce die Technologie nicht nur einsetzen, sondern durch Codebeiträge, Reviews und Aktivitäten bei Pull Requests an ihrer Weiterentwicklung beteiligt sind. Chris Aniszczyk, technischer Direktor der CNCF, erklärte, der Abschluss des Projekts festige seine Stellung als Werkzeug zur Erstellung einheitlicher Container-Images und biete die für das Management und die Absicherung moderner Software-Lieferketten erforderliche betriebliche Konsistenz.

Anforderungen für den Abschluss und nächste Schritte

Cloud Native Buildpacks absolvierte eine von Dritten durchgeführte Sicherheitsprüfung durch Quarkslab und den Open Source Technology Improvement Fund (OSTIF), erhielt außerdem das Abzeichen für die erfolgreiche Umsetzung der OpenSSF Best Practices, übernahm den CNCF-Verhaltenskodex und bewahrte eine breite Community von Mitwirkenden aus mehreren Organisationen.

Die nächste Roadmap konzentriert sich auf die Erweiterung der Unterstützung für OCI Artifacts, die Verbesserung der Mechanismen zur Erstellung von Software-Stücklisten (SBOMs) und die Optimierung der Kompatibilität mit neueren Workload-Formaten, einschließlich WebAssembly. Die Ankündigung weist darauf hin, dass diese Prioritäten den Prozess der Container-Erstellung weiterhin mit den Anforderungen an die Sicherheit der Software-Lieferkette und der Weiterentwicklung von Betriebsumgebungen verknüpfen werden.

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certi.news Editorial Team

Das Wichtigste

Die Cloud Native Computing Foundation gab bekannt, dass das Projekt Cloud Native Buildpacks nach Erreichen eines Reifegrads, der durch umfangreiche Nutzung in der Produktion, neutrale Governance und eine Sicherheitsprüfung gestützt wird, den Graduierungsstatus erreicht hat. Das Projekt wandelt Quellcode durch die Automatisierung der Spracherkennung, der Abhängigkeitsinstallation und der Erstellung von Image-Schichten in OCI-konforme Container-Images um.

  • Cloud Native Buildpacks erstellt direkt aus dem Quellcode OCI-konforme Container-Images.
  • Das Projekt unterstützt die Erkennung von Sprachen wie Java, Python, Go, Node.js und Ruby und automatisiert Abhängigkeiten sowie die Organisation von Images in Schichten.
  • Es lässt sich in CNCF-Projekte wie Helm und Harbor integrieren; seine Ausgaben können für Deployments auf Kubernetes verwendet werden.
  • Die Community umfasst 535 Mitwirkende aus 164 Organisationen. Zu den Nutzern gehören unter anderem DigitalOcean, GitLab, Google, HashiCorp und VMware by Broadcom.
  • Das Projekt hat eine Sicherheitsprüfung durch Quarkslab und OSTIF abgeschlossen und das OpenSSF-Badge für Best Practices erhalten.
  • Die kommende Roadmap konzentriert sich auf OCI Artifacts, Software Bill of Materials (SBOMs) und eine verbesserte WebAssembly-Unterstützung.

FAQ

Was ist Cloud Native Buildpacks?

Ein Open-Source-Projekt, das den Quellcode von Anwendungen in Container-Images umwandelt, die mit dem OCI-Standard kompatibel sind.

Welche Sprachen unterstützt das Projekt?

Dem Artikel zufolge unterstützt es Java, Python, Go, Node.js und Ruby und erkennt die Anwendungssprache automatisch sowie automatisiert den Build-Prozess.

Was bedeutet die Graduierung des Projekts bei der CNCF?

Sie spiegelt einen Reifegrad wider, der durch den Einsatz in der Produktion, neutrale Governance, Sicherheitspraktiken und eine breite Community von Mitwirkenden gestützt wird.

Was sind die nächsten Prioritäten des Projekts?

Dazu gehören die Erweiterung der Unterstützung für OCI Artifacts, die Verbesserung der Erstellung von SBOMs und eine bessere Kompatibilität mit neueren Workload-Formaten wie WebAssembly.

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