Cybersicherheit

Sicherheitsverletzung an der Universität Kopenhagen legt Daten von über einer halben Million Menschen offen

Die Universität Kopenhagen in Dänemark wurde Opfer eines Cyberangriffs auf eine Testumgebung, bei dem persönliche Daten von rund 525.000 Personen sowie die Zugangscodes von etwa 20.000 Mitarbeitern und Studenten offengelegt wurden.

2026-10-26
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certi.news Editorial Team
Sicherheitsverletzung an der Universität Kopenhagen legt Daten von über einer halben Million Menschen offen

Die Universität Kopenhagen (University of Copenhagen) in Dänemark hat Cyberangriffe bestätigt, bei denen sich Hacker Zugang zu einer Testumgebung der Universität verschaffen konnten, die persönliche Daten von etwa 525.000 Personen enthielt. Die Bildungseinrichtung entdeckte diesen Sicherheitsverstoß am Dienstag und gab ihn am Freitag offiziell bekannt, bevor sie in einem späteren Update enthüllte, dass weitere 20.000 Mitarbeiter und Studenten betroffen sind, deren persönliche Identifikationsnummern (PIN) offengelegt wurden.

Art der offengelegten Daten und Umfang der Auswirkungen

Die Universität Kopenhagen, die älteste Universität Dänemarks, an der Tausende von Studenten und Forschern tätig sind, setzt ihre intensiven Untersuchungen fort, um das tatsächliche Ausmaß des Einbruchs und dessen Folgen zu bestimmen. Zu den gefährdeten Informationen gehören:

  • Vollständige Namen der Personen.
  • Dänische Sozialversicherungsnummern (CPR).
  • Persönliche Telefonnummern.
  • E-Mail-Adressen.

Aufgrund der Offenlegung der Zugangscodes hat die Universität als Vorsichtsmaßnahme den physischen Zugang zu einigen sensiblen Bereichen auf dem Campus eingeschränkt, arbeitet jedoch an einer schrittweisen Wiedereröffnung, während gleichzeitig neue Zugangscodes an die betroffenen Nutzer verteilt werden.

Was ändert sich in der Praxis?

Die Universitätsleitung erklärte, dass es gelungen sei, den mutmaßlichen Angriff einzudämmen und den Zugriff der Angreifer auf die betroffenen Systeme zu unterbinden. Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Systeme für den täglichen Betrieb beeinträchtigt wurden oder dass akademische und Forschungsaktivitäten der Universität unterbrochen wurden. Dennoch erhöht dieser Vorfall das Risiko, dass Einzelpersonen Opfer von Phishing-Angriffen und Social Engineering werden könnten. Dies hat die verantwortlichen Stellen dazu veranlasst, Studenten und Mitarbeiter ausdrücklich davor zu warnen, bei nicht vertrauenswürdigen Kommunikationen äußerste Vorsicht walten zu lassen und eingehende Anfragen unabhängig zu überprüfen.

Behördliche Reaktion und laufende Untersuchungen

Die Universität hat den Vorfall offiziell bei der dänischen Datenschutzbehörde (Danish Data Protection Agency) gemeldet und darauf hingewiesen, dass der Vorfall unter die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) fällt, wobei die notwendigen rechtlichen und regulatorischen Schritte mit den zuständigen Aufsichtsbehörden eingeleitet wurden. Die Universität hat versprochen, weitere Updates zum Ausmaß der Auswirkungen zu veröffentlichen, sobald die Ergebnisse der internen Untersuchung vorliegen.

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BleepingComputer
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