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Fitbit-Gründer bringen Luffu Link auf den Markt – ein LTE-Armband für Gesundheit und Sicherheit ohne Smartphone

Luffu, gegründet von James Park und Eric Friedman, hat das Luffu Link vorgestellt, ein Armband, das Gesundheitsdaten erfassen, den Standort bestimmen und über LTE Hilfe anfordern kann, ohne mit einem nahegelegenen Smartphone verbunden zu sein. Das Gerät kann derzeit für 250 US-Dollar vorbestellt werden und soll Anfang 2027 ausgeliefert werden; der voraussichtliche Verkaufspreis beträgt 300 US-Dollar.

2026-08-25
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فريق تحرير certi.news
Fitbit-Gründer bringen Luffu Link auf den Markt – ein LTE-Armband für Gesundheit und Sicherheit ohne Smartphone

Das Start-up Luffu hat das Armband Luffu Link vorgestellt, ein Wearable mit LTE-Konnektivität, das tägliche Gesundheitsindikatoren erfassen, Sprachnotizen aufnehmen, den Standort teilen und Nutzern ermöglichen soll, ohne ein nahegelegenes Smartphone Hilfe bei vertrauenswürdigen Kontakten anzufordern. Das Unternehmen wurde von James Park und Eric Friedman gegründet, die zu den Mitgründern von Fitbit gehören.

Link kann derzeit für 250 US-Dollar vorbestellt werden, einem reduzierten Preis gegenüber dem erwarteten Verkaufspreis von 300 US-Dollar. Das Unternehmen gibt an, dass der Versand Anfang 2027 beginnen soll. Das Armband ist in drei Farben erhältlich: Halo Gold, Onyx Black und Sterling Blue.

Ein Armband als Teil eines Systems zur Betreuung von Familienmitgliedern

Luffu präsentiert das Gerät nicht nur als herkömmlichen Fitness-Tracker, sondern als Teil eines umfassenderen Systems zur Betreuung der Familie. Link ist mit der Gesundheits-App von Luffu verbunden, die das Unternehmen Anfang des Jahres auf den Markt gebracht hat und die künstliche Intelligenz nutzt, um Informationen über Familienmitglieder zu sammeln und zu organisieren, tägliche Muster zu erkennen und auf auffällige Veränderungen hinzuweisen.

Das Unternehmen erklärt, die Idee sei aus den Erfahrungen der Gründer bei der Betreuung ihrer Familien und ihrer älteren Eltern entstanden. Das Produkt richtet sich an pflegende Familienangehörige, ältere Menschen, die selbstständig leben können, sowie Erwachsene, die ihre Gesundheit und Sicherheit verfolgen möchten. Statt sich auf häufige Anrufe oder ein mit Diagrammen gefülltes Dashboard zu verlassen, versucht Luffu, die Daten mit dem täglichen Kontext der Familie zu verknüpfen.

Was macht Link in der Praxis?

Nutzer können eine Taste am Armband drücken, um eine Sprachnotiz zu einem Medikament, einem gesundheitlichen Symptom, einer Mahlzeit, einer Stimmung oder einer Erinnerung aufzunehmen. Die App organisiert diese Informationen und fügt sie dem allgemeinen Kontext der Familie hinzu. Außerdem erfasst das Gerät kontinuierlich Daten wie Aktivität, Schlaf, Ruheherzfrequenz, verbrannte Kalorien, Herzfrequenzvariabilität (HRV) und Atemfrequenz.

Luffu verwendet diese Daten, um Muster und Veränderungen im Laufe der Zeit zu beobachten. Nach Parks Erklärung kann das System beispielsweise einen ungewöhnlichen Aktivitätsrückgang oder eine Veränderung des Schlafs feststellen und dies mit anderen Informationen wie dem Beginn einer neuen Medikation verknüpfen, um bei Fragen zu helfen wie: Was hat sich verändert? Und sollte eine andere Person informiert werden?

Das Armband verfügt über ein integriertes GPS, um den Standort des Nutzers mit vertrauenswürdigen Kontakten zu teilen, einschließlich besuchter Orte sowie des Betretens oder Verlassens bestimmter Bereiche. Durch einen schnellen Doppeldruck kann außerdem eine Sicherheitsmeldung an Familienmitglieder gesendet werden, ohne einen Anruf zu tätigen oder eine Nachricht zu schreiben. Dank des integrierten LTE kann der Nutzer direkt Hilfe anfordern. Das Unternehmen erklärt, dass der Datendienst enthalten sei und keinen separaten Tarif eines Mobilfunkanbieters erfordere.

In einem von Luffu angeführten Beispiel kann der Nutzer eine Nachricht sagen wie: „Ich bin gestürzt und habe mir das Handgelenk verletzt. Kann jemand kommen?“ Link sendet die Sprachnachricht zusammen mit dem Standort, dem Akkustand und Gesundheitsdaten wie der Herzfrequenz und der jüngsten Aktivität an die vertrauenswürdigen Familienmitglieder.

Warum ist diese Markteinführung wichtig?

Die grundlegende Veränderung besteht hier nicht in der Hinzufügung eines neuen Gesundheitssensors, sondern darin, Gesundheitsüberwachung, familiäre Kommunikation, Standortbestimmung und Hilfeanforderung in einem vom Smartphone unabhängigen Gerät zu vereinen. Damit bewegt sich Link in einem anderen Bereich als Fitnessgeräte, die sich auf den einzelnen Nutzer konzentrieren, auch wenn es auf ähnlichen Messwerten basiert.

Dennoch bleiben praktische Fragen offen, die der Artikel nicht beantwortet, darunter Einzelheiten zur Akkulaufzeit, zur LTE-Abdeckung, zu den Schutzmechanismen für Gesundheits- und Standortdaten sowie die Frage, ob das Gerät eine medizinische Zulassung erhalten oder ein Verbraucherprodukt zur Überwachung und Benachrichtigung bleiben wird. Außerdem bedeutet der geplante Versand Anfang 2027, dass die angekündigten Funktionen zu einem Produkt gehören, das die Nutzer noch nicht erreicht hat. Luffu erklärt, dass das Unternehmen außerdem an einem Heimgerät arbeitet, das das System zur Betreuung der Familie erweitern soll, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Nachrichtenquelle
TechCrunch Hardware
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