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„Toten-Bots“ basieren auf Nachrichten, Fotos, Aufnahmen und digitalen Daten einer verstorbenen Person, um eine interaktive Simulation von ihr zu erstellen. Sie tauchen zunehmend in privaten und öffentlichen Kontexten auf, etwa bei Gerichtsverhandlungen. Experten zufolge steht ihrem möglichen Nutzen bei der Trauerbewältigung das Risiko gegenüber, die Grenzen zwischen Erinnerung und Existenz zu verwischen, während ausreichende Belege sowie klare rechtliche und therapeutische Standards fehlen.
Experten gehen unterschiedlicher Meinung darüber auseinander, ob Roboter, die Verstorbene simulieren, ihren Angehörigen bei der Bewältigung der Trauer helfen können. Einig sind sie sich jedoch über Risiken im Zusammenhang mit Zustimmung, Privatsphäre und der Sicherheit der Nutzer. Das Fehlen ausreichender nationaler oder globaler Regeln überlässt sensible Entscheidungen den Unternehmen, die diese Systeme herstellen.