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David Siegel ist der Ansicht, dass der traditionelle Vesting-Zeitplan für Gründeraktien – vier Jahre mit einer einjährigen Cliff-Periode – dazu führen kann, dass ein ausscheidender Gründer einen erheblichen Anteil behält, der nur schwer zurückzuerlangen ist. Dies erschwert Finanzierung und Kontrolle und eröffnet den Weg für kostspielige Streitigkeiten. Der Autor schlägt vor, die Gründungsdokumente neu zu gestalten, um Stimmrechte und wirtschaftliche Rechte zu trennen und das Vesting an die Verweildauer des Gründers sowie die zeitliche Nähe zu einem Exit zu knüpfen.