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Microsoft stellt Project Perception zum Aufbau eines KI-gestützten Sicherheitsökosystems vor

Microsoft hat Project Perception vorgestellt, ein agentisches Sicherheitssystem zur Erkennung und Analyse von Risiken sowie zur schnellen Durchführung von Abwehrmaßnahmen mit Maschinengeschwindigkeit, während die Kontrolle beim Menschen bleibt. Das System startet am 3. August in die öffentliche Vorschau und nutzt eine Multi-Modell-Architektur, einschließlich MAI-Cyber-1-Flash zur Verwaltung von Softwareschwachstellen.

2026-07-27
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فريق تحرير certi.news
Microsoft stellt Project Perception zum Aufbau eines KI-gestützten Sicherheitsökosystems vor

Microsoft hat Project Perception vorgestellt, ein von dem Unternehmen entwickeltes agentisches Sicherheitssystem, das für eine Umgebung konzipiert ist, in der sich Geschwindigkeit, Umfang und Wirtschaftlichkeit von Angriffen durch künstliche Intelligenz verändern. Das System startet am 3. August in die öffentliche Vorschau und verfolgt einen Ansatz, der Sicherheits­signale in Echtzeitschutz umwandeln soll, während menschliche Verteidiger die Kontrolle behalten.

Microsoft zufolge können Sicherheitsmethoden, die für eine Welt mit menschlichen Akteuren entwickelt wurden, nicht mehr mit Systemen Schritt halten, die kontinuierlich schlussfolgern, sich anpassen und handeln können, ebenso wenig wie mit Angriffen, die mit Maschinengeschwindigkeit ausgeführt werden. Daher basiert Project Perception auf einem System, das Risiken kontinuierlich über die digitale Umgebung hinweg überwacht, einen umfassenden Kontext versteht, anschließend geeignete Maßnahmen bestimmt und aus Veränderungen der Umgebung lernt.

Drei Agententypen in einer kontinuierlichen Abwehrschleife

Project Perception verbindet Signale, Kontext, Modelle und spezialisierte Agenten, die innerhalb eines kontinuierlich lernenden Systems arbeiten. Die Plattform koordiniert drei Agententypen:

  • Red-Team-Agenten: Sie identifizieren mögliche Wege, in die Umgebung einzudringen, bevor Angreifer diese ausnutzen.
  • Blue-Team-Agenten: Sie untersuchen Signale, analysieren den Kontext und bestimmen die relevanten Risiken.
  • Green-Team-Agenten: Sie führen Korrekturmaßnahmen durch und stärken die Schutzmechanismen in der gesamten Umgebung.

Zusammen bilden diese Agenten eine geschlossene Schleife, die den Sicherheitsstatus des Unternehmens kontinuierlich erkennt, bewertet und verbessert, anstatt lediglich eine größere Zahl von Warnungen zu erzeugen.

Mehrschichtige Sicherheits- und Multi-Modell-Architektur

Das System beginnt mit Signalen und Sensoren, die einen Überblick über die digitalen Ressourcen liefern. Anschließend wandelt der Sicherheitskontext diese Signale in ein Verständnis um, das die Agenten effizient nutzen können. Die Modelle stellen die Fähigkeiten zur Schlussfolgerung bereit, während eine Steuerungskomponente Modelle und Agenten innerhalb der Sicherheitsabläufe koordiniert und Ausführungskomponenten die Entscheidungen in Schutzmaßnahmen umsetzen.

Microsoft zufolge stellt Project Perception einen kontinuierlich aktualisierten Sicherheitskontext bereit, der Daten, Wissen und Bedeutungen zu Ressourcen, Identitäten, Beziehungen, Risiken und Aktivitäten miteinander verknüpft. Dadurch können die Agenten direkt auf die Informationen zugreifen, die sie zur Risikoanalyse und Priorisierung von Maßnahmen benötigen, anstatt den Kontext bei jedem Vorgang erneut aus Rohsignalen zusammenzutragen und zu verknüpfen.

Die Plattform nutzt außerdem eine Multi-Modell-Architektur, die für jede Aufgabe das am besten geeignete Modell anhand von Qualität, Zuverlässigkeit, Reaktionszeit und Kosten auswählt. Im Rahmen dieses Ansatzes hat Microsoft das Modell MAI-Cyber-1-Flash in MDASH integriert, ein Multi-Modell-Team aus Agenten zur Verwaltung von Softwareschwachstellen.

Nach Angaben des Unternehmens erreichte die Konfiguration von MDASH mit MAI-Cyber-1-Flash im CyberGym-Benchmark eine Quote von 96 % und lag damit 12 Punkte vor Mythos. Außerdem erzielte sie im Vergleich zur derzeit auf dem Markt verfügbaren MDASH-Konfiguration eine Kostenersparnis von etwa 50 %. Microsoft beabsichtigt, dasselbe Modell in zusätzlichen Sicherheitsabläufen innerhalb von Project Perception einzusetzen und zugleich spezialisierte Modelle weiterzuentwickeln.

Umfassende Sichtbarkeit und umsetzbare Maßnahmen

Die Plattform basiert auf Microsofts Einblicken in Identitäten, Endpunkte, Anwendungen, Daten, Clouds und KI-Systeme sowie auf seiner Erfahrung in der Sicherheitsforschung, bei der Bedrohungsaufklärung und in realen Betriebsabläufen. Sie ist außerdem in Microsoft Security-Produkte integriert, sodass die Agenten Schlussfolgerungen mit Maßnahmen verknüpfen und Risiken reduzieren können, anstatt sie lediglich zu erkennen.

Microsoft betont, dass Project Perception nach seinen Grundsätzen für verantwortungsvolle künstliche Intelligenz entwickelt wurde und die von Kunden genutzten Sicherheits-, Compliance-, Governance- und Betriebskontrollen übernimmt. Das System steht Kunden weltweit ab dem 3. August im Rahmen der öffentlichen Vorschau zur Verfügung.

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Microsoft Official Blog
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