Das iPhone 17 belegte im zweiten Quartal 2026 laut Daten des Unternehmens Counterpoint Research erneut den ersten Platz in der Liste der weltweit meistverkauften Smartphones. Damit führte das Smartphone die Liste zum zweiten Quartal in Folge an, nachdem allein die Standardversion rund 6 % der weltweiten Smartphone-Verkäufe auf sich vereint hatte.
Die Ergebnisse zeigen zugleich eine stärkere Konzentration auf dem Smartphone-Markt: Apple und Samsung belegten alle zehn Spitzenplätze. Zusammen erreichten die Smartphones der beiden Unternehmen einen Anteil von rund 26 % an den weltweiten Verkäufen – zwei Prozentpunkte mehr als im zweiten Quartal des Vorjahres.
Apple verbindet Einstiegssegment und Premiumgeräte
Das iPhone 17 Pro Max belegte den zweiten Platz, gefolgt vom iPhone 17 Pro auf Rang drei. Damit besetzte Apple drei der vorderen Plätze der Liste. Das iPhone 17e kam zudem auf den siebten Platz, während das iPhone 16 den zehnten Platz belegte. Dadurch entfielen fünf der zehn Plätze auf das Unternehmen – ungefähr derselbe Anteil, den Apple im Vorjahresranking mit Geräten aus den Serien iPhone 16 und iPhone 15 erreicht hatte.
Counterpoint zufolge profitierte die Standardversion des iPhone 17 teilweise von umfangreichen Verbesserungen, die den Abstand zu den Pro-Modellen verringerten. Dieser Einschätzung zufolge wurde das Smartphone zu einer attraktiveren Wahl für Verbraucher, die ein Flaggschiffgerät wünschen, ohne in die teuersten Preisklassen zu wechseln. Die Pro-Modelle profitierten dagegen von der anhaltenden Nachfrage nach Premium-Smartphones sowie von Geräte-Eintauschprogrammen, Werbeangeboten und Ratenzahlungsoptionen, die die tatsächlichen Kosten des Upgrades senkten.
Im Fall des iPhone 17e deuteten die Daten darauf hin, dass die Unterstützung von MagSafe und die Erhöhung der Speicherkapazität ohne Preiserhöhung – zusammen mit Angeboten von Mobilfunkanbietern in den Vereinigten Staaten und Japan – dazu beitrugen, seine Position in der Liste zu verbessern.
Samsung stärkt seine Position über verschiedene Preisklassen hinweg
Das Galaxy S26 Ultra belegte den vierten Platz und wurde damit im untersuchten Quartal zum meistverkauften Android-Smartphone. Laut Counterpoint war dies das erste Mal, dass Samsungs teuerstes Flaggschiff alle anderen Android-Smartphones innerhalb eines Quartals übertraf.
Das Marktforschungsinstitut führt diese Entwicklung teilweise auf Samsungs höhere Marketingausgaben für Flaggschiff-Smartphones zurück, während die Herstellungskosten steigen und der Schutz der Gewinnmargen an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig behaupteten die preisgünstigeren Galaxy-A-Smartphones ihre Wettbewerbsfähigkeit in den unteren Marktsegmenten und stärkten damit Samsungs Präsenz über mehrere Preisklassen hinweg.
Warum ist diese Nachricht wichtig?
Die Stärke von Apple und Samsung zeigt sich zu einem Zeitpunkt, an dem die weltweiten Smartphone-Verkäufe im zweiten Quartal 2026 aufgrund des Mangels an einigen Komponenten und der gestiegenen Preise um 11 % zurückgingen. Dennoch konnten beide Unternehmen ihre Stückverkäufe gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres steigern.
Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass der allgemeine Rückgang die Unternehmen nicht gleichmäßig betrifft. Steigende Preise bewegen einen Teil der Verbraucher zu Geräten mit höheren Gewinnmargen, während Eintausch- und Ratenzahlungsprogramme sowie Angebote den Wechsel zu neuen Modellen erleichtern. Die vorliegenden Daten beschreiben weiterhin lediglich die Entwicklung im zweiten Quartal und belegen allein keine Fortsetzung dieses Trends in den kommenden Zeiträumen.