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Databricks sammelt 5 Milliarden US-Dollar ein, nachdem die Investitionsnachfrage 15 Milliarden überstieg

Ali Ghodsi sagte, dass Databricks ursprünglich nur 1 Milliarde US-Dollar einsammeln wollte, doch das Interesse der Investoren das Unternehmen dazu veranlasste, die Runde auszuweiten, wodurch die Bewertung auf 190 Milliarden US-Dollar stieg. Das Unternehmen beabsichtigt, das Kapital zur Finanzierung der Expansion im Bereich künstliche Intelligenz sowie für Forschung und Übernahmen einzusetzen.

2026-08-13
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فريق تحرير certi.news
Databricks sammelt 5 Milliarden US-Dollar ein, nachdem die Investitionsnachfrage 15 Milliarden überstieg

Das Unternehmen Databricks hat in einer privaten Finanzierungsrunde 5 Milliarden US-Dollar eingesammelt, wodurch seine Bewertung auf 190 Milliarden US-Dollar stieg, nachdem es ursprünglich nur 1 Milliarde US-Dollar hatte einsammeln wollen. Mitgründer und CEO Ali Ghodsi sagte gegenüber TechCrunch, dass das Interesse der Investoren deutlich zugenommen habe, nachdem während der Unternehm enskonferenz im Juni ein Bericht über die Runde veröffentlicht worden war, und dass die Nachfrage 15 Milliarden US-Dollar überstieg.

Ghodsi erklärte, dass sich das Unternehmen während seiner Konferenz nicht auf die Kapitalbeschaffung konzentriert habe, die Veröffentlichung des Berichts jedoch zu intensiven Kontakten mit Investoren geführt habe. Angesichts dieser großen Nachfrage beschloss Databricks, zusätzliche Aktien auszugeben, anstatt einige bestehende Investoren oder langfristige Unterstützer auszuschließen.

Erweiterte Runde und höhere Bewertung

Databricks gab im Juli den Abschluss einer Finanzierungsrunde bei einer Bewertung von 188 Milliarden US-Dollar bekannt, ohne damals die Höhe der eingesammelten Mittel offenzulegen. Am Donnerstag, dem 13. August, teilte das Unternehmen mit, dass die Runde 5 Milliarden US-Dollar erreicht habe und die Bewertung später auf 190 Milliarden US-Dollar gestiegen sei.

Coatue führte die Runde gemeinsam mit anderen Investoren an, darunter Blackstone, MGX und mehrere mit verschiedenen Sparten von T. Rowe Price verbundene Fonds sowie der neue Investor Sixth Street Growth. An der Runde waren rund 24 Investoren beteiligt. Sixth Street ist das von Alan Waxman, dem ehemaligen Chief Investment Officer von Goldman Sachs, gegründete Unternehmen.

Operative Entwicklung stützt den Appetit der Investoren

Ghodsi zufolge hat Databricks wiederkehrende Jahreseinnahmen von 7 Milliarden US-Dollar erreicht, die derzeit mit einer Rate von 80 % wachsen, und erzielt einen positiven Cashflow. Das zentrale Cloud-Data-Warehouse des Unternehmens steuert nach seinen Angaben 1,5 Milliarden US-Dollar zu diesen Einnahmen bei und wächst jährlich um 100 %.

Das Unternehmen setzt außerdem auf seine Produkte im Bereich künstliche Intelligenz. Im Juni 2025 brachte es die Agentendatenbank Lakebase auf den Markt und erzielte damit laut Ghodsi wiederkehrende Jahreseinnahmen von 100 Millionen US-Dollar. Auch das Konversationstool Genie, das Geschäftsanalysen direkt durchführt, bezeichnete er als äußerst beliebt.

Kosten der künstlichen Intelligenz und Expansionspläne

Obwohl Databricks in den vergangenen 20 Monaten bereits 20 Milliarden US-Dollar eingesammelt hat, sagte Ghodsi, dass die Kosten für den Betrieb des KI-Geschäfts eine weitere Kapitalbeschaffung rechtfertigten. Das Unternehmen hat Cloud-Verpflichtungen in Milliardenhöhe gegenüber den drei großen Cloud-Infrastrukturanbietern. Außerdem verfügt es über ein 100-köpfiges KI-Forschungsteam, ein Bereich, der hohe Ausgaben erfordert.

Databricks verwendet die Finanzierung auch für Übernahmen. In dieser Woche gab das Unternehmen die Übernahme von Electric bekannt, dem Entwickler der schlanken Datenbank PGlite, die es Agenten ermöglicht, Datenbanken zu erstellen; die Bedingungen der Transaktion wurden nicht offengelegt. Im Juni hatte Databricks das auf künstliche Intelligenz gestützte Cybersicherheitsunternehmen Panther übernommen, im März außerdem zwei Start-ups.

Ein Börsengang hat keine unmittelbare Priorität

Ghodsi ist der Ansicht, dass die Aufnahme von 1 Milliarde US-Dollar im derzeitigen KI-Umfeld kein außergewöhnlicher Betrag mehr sei, da einige Start-ups bereits in sehr frühen Phasen Finanzierungen dieser Größenordnung einsammelten. Dennoch haben die wiederholten privaten Finanzierungsrunden von Databricks im Silicon Valley eine Debatte ausgelöst, insbesondere nachdem das Unternehmen eine große Zahl von Investoren angesammelt hat.

Ghodsi sagte gegenüber CNBC, dass er Databricks eines Tages weiterhin an die Börse bringen wolle, sich derzeit jedoch auf Investitionen in künstliche Intelligenz konzentriere. Die aktuell große Nachfrage nach Aktien des Unternehmens verschaffe ihm seiner Ansicht nach den Spielraum, diese Expansion weiterhin über den privaten Markt zu finanzieren, ohne den Wechsel an den öffentlichen Markt zu überstürzen.

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TechCrunch Startups
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