Cybersicherheit

Meta: Aufklärungskampagne gegen Betrug erreicht 303 Millionen Menschen in 18 Märkten im asiatisch-pazifischen Raum

Meta gab bekannt, dass die gemeinsam mit mehr als 25 staatlichen, sicherheitsbezogenen und auf Sicherheit spezialisierten Organisationen gestartete Betrugsbekämpfungskampagne One Step Ahead seit Mai 2026 mehr als 303 Millionen Menschen in 18 Märkten erreicht hat. Die Kampagne verbindet lokale Aufklärung mit Kontoschutz-Tools auf Facebook, Instagram und WhatsApp.

2026-09-29
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certi.news Editorial Team
Meta: Aufklärungskampagne gegen Betrug erreicht 303 Millionen Menschen in 18 Märkten im asiatisch-pazifischen Raum
Meta gab bekannt, dass die gemeinsam mit mehr als 25 staatlichen, sicherheitsbezogenen und auf Sicherheit spezialisierten Organisationen gestartete Betrugsbekämpfungskampagne One Step Ahead seit Mai 2026 mehr als 303 Millionen Menschen in 18 Märkten erreicht hat. Die Kampagne verbindet lokale Aufklärung mit Kontoschutz-Tools auf Facebook, Instagram und WhatsApp.

Meta gab am 29. September 2026 bekannt, dass die Aufklärungskampagne gegen Betrug „One Step Ahead“ seit ihrem Start im Mai mehr als 303 Millionen Menschen in 18 Märkten im asiatisch-pazifischen Raum erreicht hat. Dabei wurden mehr als 1,3 Milliarden Impressionen und 1,2 Millionen Klicks auf Links im Zusammenhang mit dem Kontoschutz verzeichnet. Nach Angaben des Unternehmens wurde die Kampagne in Zusammenarbeit mit mehr als 25 staatlichen, sicherheitsbezogenen und lokalen auf Sicherheit spezialisierten Organisationen entwickelt.

Die Kampagne beschränkt sich nicht auf Warnungen vor Betrugsfällen, sondern bietet praktische Hinweise und verweist Nutzer auf vertrauenswürdige Ressourcen in ihren jeweiligen Ländern. Laut Meta wurden die Botschaften auf drei Grundsätzen aufgebaut: Der Rat soll praktisch und leicht umzusetzen sein und von einer Stelle stammen, der die Nutzer vertrauen.

Von der Kampagne beworbene Schutz-Tools

Die Kampagne fordert Nutzer der Meta-Dienste auf, eine Reihe von auf den Plattformen verfügbaren Tools zu aktivieren, darunter:

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung: Fügt bei der Anmeldung einen zweiten Verifizierungsschritt hinzu, sodass allein der Verlust des Passworts keinen Zugriff auf das Konto ermöglicht.
  • Passkeys: Ermöglichen die Anmeldung per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder der auf dem Gerät verwendeten PIN.
  • Security Checkup: Führt Facebook-Nutzer durch Schritte zur Absicherung des Kontos.
  • Privacy Checkup: Hilft dabei zu überprüfen, wer den Nutzer sehen, ihm Nachrichten senden oder mit ihm Kontakt aufnehmen kann.
  • WhatsApp Linked Device Warning: Warnt vor verdächtigen Anmeldeversuchen, nicht autorisierten Web-Clients oder möglichen Versuchen, das Konto zu verknüpfen.
  • WhatsApp-Gruppeneinstellungen: Ermöglichen festzulegen, wer den Nutzer zu Gruppen hinzufügen kann.

Nutzer mit lokalen Ressourcen verbinden

Das Modul „Kenne deine lokalen Ressourcen“ erreichte mehr als 27,4 Millionen Menschen in 14 Märkten. Dieser Teil soll Nutzer direkt zu Melde- und Unterstützungsangeboten lokaler Stellen führen, etwa zu Scamwatch in Australien, Portalen zur Bekämpfung von Cyberkriminalität in Indien sowie zu spezialisierten Zentren und Behörden in Indonesien, Singapur, Thailand, auf den Philippinen und anderswo.

Warum ist diese Nachricht wichtig?

Die Zahlen verdeutlichen das Ausmaß, in dem digitale Aufklärung als ergänzendes Instrument zu technischen Schutzmaßnahmen eingesetzt wird, nicht als deren Ersatz. Zwei-Faktor-Authentifizierung und Passkeys verringern das Risiko einer Kontoübernahme, ihre Wirksamkeit hängt jedoch davon ab, ob die Nutzer von ihrer Existenz und der Möglichkeit ihrer Aktivierung wissen. Außerdem kann die Weiterleitung von Betroffenen an lokale Stellen den Weg zur Meldung und zur Beantragung von Hilfe verkürzen.

Die veröffentlichten Zahlen bleiben allerdings Indikatoren für Reichweite und Interaktion und belegen für sich genommen weder einen Rückgang der Betrugsraten noch den Erfolg jedes einzelnen Nutzers beim Schutz seines Kontos. Zudem läuft die Kampagne das gesamte Jahr 2026, was bedeutet, dass die Tools und lokalen Ressourcen später ausgeweitet werden könnten. Meta erklärt, dass die Bekämpfung von Betrug kontinuierliche Beobachtung erfordert, da sich die Methoden der Betrüger ständig verändern.

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