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Revolut beginnt mit der Erprobung seiner Dienste für Tausende Nutzer in Indien

Das britische Fintech-Unternehmen Revolut hat damit begonnen, seine Dienste einer begrenzten Zahl von Nutzern in Indien zugänglich zu machen, die auf einer Warteliste mit rund 450.000 Personen stehen. Das kontrollierte Pilotprogramm geht einem breiteren Start voraus. Die aktuelle Phase umfasst UPI-Zahlungen, E-Wallets und Karten; einen endgültigen Termin für die allgemeine Verfügbarkeit hat das Unternehmen nicht genannt.

2026-06-01
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فريق تحرير certi.news
Revolut beginnt mit der Erprobung seiner Dienste für Tausende Nutzer in Indien

Das britische Fintech-Unternehmen Revolut hat damit begonnen, seine Dienste in Indien einer begrenzten Zahl von Nutzern im Rahmen eines kontrollierten Pilotprogramms anzubieten. Dieser Schritt geht der breiteren Verfügbarkeit der App in einem der wettbewerbsintensivsten Märkte für digitale Zahlungen weltweit voraus.

Derzeit gewährt das Unternehmen einigen Personen Zugang zum Dienst, die sich der Anfang dieses Jahres eingerichteten Warteliste angeschlossen haben. Revolut bestätigte, dass bereits einige Tausend Kunden in Indien die Plattform nutzen, während die Einführung auf einen kleinen Teil der rund 450.000 auf der Liste registrierten Nutzer beschränkt bleibt.

Erprobung des Dienstes vor der Expansion

Ein Sprecher von Revolut erklärte, das Unternehmen führe derzeit eine kontrollierte Aufnahme von Nutzern auf der Warteliste durch. Die für Nutzer in Indien konfigurierte Betaversion der App sei über Google Play und den Apple App Store verfügbar.

Diese Phase soll dem Unternehmen zufolge Rückmeldungen zu den Kernfunktionen des Produkts sammeln und das Kundenerlebnis sowie den Wert des Dienstes verbessern, bevor die Plattform einem größeren Publikum geöffnet wird. Revolut beabsichtigt, die direkte Registrierung für alle Nutzer in naher Zukunft zu ermöglichen, legte dafür jedoch keinen konkreten Zeitplan vor.

Verfügbare Dienste und Einschränkungen

Zu den für Teilnehmer des Pilotprogramms verfügbaren Diensten gehören Zahlungen über das Unified Payments Interface, kurz UPI, elektronische Geldbörsen, lokale Prepaid-Karten, Multiwährungskarten sowie virtuelle und einmalig nutzbare Karten.

Das Unternehmen plant, die Dienste Lifestyle und RevPoints hinzuzufügen, bevor die Einführung ausgeweitet wird. Revolut wird in Indien hingegen keine Familien- oder Gemeinschaftskonten anbieten, die in einigen seiner Auslandsmärkte verfügbar sind, da diese Produkte nach Angaben des Unternehmens eine Banklizenz erfordern.

Ein großer Zahlungsmarkt

Der Schritt von Revolut erfolgt in einem Markt, in dem das von der indischen Regierung unterstützte UPI-Netzwerk eine zentrale Rolle bei Geldüberweisungen zwischen Verbrauchern und Unternehmen spielt. Nach indischen Regierungsdaten entfielen auf UPI rund die Hälfte des weltweiten Volumens von Sofortzahlungen. Im Mai verzeichnete das Netzwerk mit 23,2 Milliarden Transaktionen im Wert von 29,9 Billionen Rupien, also etwa 313,8 Milliarden US-Dollar, einen Rekord.

Revolut baut sein Geschäft in Indien seit 2021 auf und übernahm 2022 das Unternehmen Arvog Forex, um seine regulatorische Präsenz zu stärken und Überweisungs- sowie Multiwährungskontodienste anzubieten. Später erhielt das Unternehmen von der Reserve Bank of India eine Lizenz für ein Prepaid-Zahlungsinstrument. Diese erlaubt ihm, Prepaid-Karten auszugeben, digitale Geldbörsen zu unterstützen und sich in das UPI-Netzwerk zu integrieren.

Große Wachstumsambitionen

Das Unternehmen richtet sich an indische Verbraucher, die an digitale Dienste gewöhnt sind. Zuvor erklärte es, mehr als 150 Millionen Inder im Alter von 25 bis 45 Jahren bedienen zu wollen. Bis 2030 sollen rund 20 Millionen Nutzer hinzukommen und Transaktionen im Wert von mindestens 7 Milliarden US-Dollar abgewickelt werden.

Die anfängliche Nachfrage deutet auf ein wachsendes Interesse an dem Dienst vor der breiteren Einführung hin. Sensor Tower schätzt laut von TechCrunch übermittelten Daten, dass die Revolut-App seit ihrer Verfügbarkeit in den App-Stores in Indien rund 820.000 Mal heruntergeladen wurde. Mehr als ein Drittel dieser Downloads entfiel auf das Jahr 2025 und die ersten Monate des Jahres 2026.

Nachrichtenquelle
TechCrunch FinTech
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