Chips und Halbleiter

Apple stellt die Prozessoren M5 Ultra und M6 zur Verbesserung der lokalen KI-Ausführung vor

Apple hat die Prozessoren M5 Ultra und M6 sowie aktualisierte Modelle des Mac Mini und Mac Studio angekündigt. Der M5 Ultra hebt die Verarbeitungs- und Speicherkapazitäten für professionelle Arbeitsabläufe auf ein neues Niveau, während sich der M6 an Nutzer und Entwickler richtet, die KI-Modelle auf dem Gerät ausführen.

2026-08-25
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فريق تحرير certi.news
Apple stellt die Prozessoren M5 Ultra und M6 zur Verbesserung der lokalen KI-Ausführung vor

Apple hat die Prozessoren M5 Ultra und M6 vorgestellt, die neue Modelle des Mac Studio und Mac Mini antreiben. Der M5 Ultra konzentriert sich auf rechenintensive Aufgaben wie 3D-Rendering, visuelle Effekte und die Ausführung fortgeschrittener KI-Modelle, während der M6 eine höhere Leistung bei der KI-Verarbeitung für Nutzer und Entwickler bietet, die auf die lokale Ausführung von Modellen setzen.

M5 Ultra: Vier-Chip-Design

Apple bezeichnet den M5 Ultra als seinen bislang leistungsstärksten Chip. Der Prozessor kombiniert zwei M5-Max-Chips mit zwei Dies in einem einzigen Design mit vier Dies. Laut Ankündigung ist dies der erste Apple-Prozessor, der diesen Ansatz verwendet. Der M5 Ultra umfasst bis zu 36 CPU-Kerne und bis zu 80 GPU-Kerne sowie eine Bandbreite des einheitlichen Speichers von 1,2 Terabyte pro Sekunde.

Diese Speicherbandbreite stellt eine Steigerung von 50 % gegenüber dem M3 Ultra dar, den Apple erst vor etwa eineinhalb Jahren auf den Markt gebracht hat. Diese Fähigkeiten richten sich an Nutzer, die bei Aufgaben wie komplexem Rendering, der Produktion visueller Effekte und der Ausführung fortgeschrittener KI-Modelle große Datenmengen zwischen Prozessor und Speicher übertragen müssen.

M6 steigert die geräteinterne KI-Leistung

Der M6 basiert auf einem Fertigungsprozess mit 2 Nanometern und umfasst eine neue CPU-Architektur, jeweils zwei zusätzliche Kerne für die CPU- und GPU-Verarbeitung sowie eine doppelte Neural Engine mit 16 Kernen und eine höhere Bandbreite des einheitlichen Speichers.

Apple zufolge besteht der CPU-Komplex des M6 aus 12 Kernen, also zwei mehr als beim M5. Nach Angaben des Unternehmens erzielt der Prozessor bei KI-Arbeitslasten eine Steigerung der maximalen Grafikverarbeitungsleistung um nahezu 30 % gegenüber dem M5. Dies wirkt sich insbesondere auf die Geschwindigkeit der Verarbeitung von Eingabeaufforderungen bei der Nutzung großer Sprachmodelle auf dem Gerät aus.

Was ändert sich für Entwickler?

Apple zufolge können Entwickler mithilfe dieser Prozessoren und der zugehörigen Software-Frameworks große KI-Modelle lokal auf Mac-Geräten ausführen und anpassen. Die Entwicklertools und Frameworks von Apple verteilen die Arbeitslasten auf CPU, GPU und Neural Engine.

Die Softwareumgebung ermöglicht außerdem die Nutzung der Apple Foundation Models, den Zugriff auf Funktionen von Apple Intelligence über App Intents oder die Ausführung eines eigenen KI-Modells des Entwicklers. Damit wird das Gerät selbst zu einer Umgebung für die Entwicklung und Ausführung von KI-Arbeitslasten, anstatt vollständig auf Cloud-Dienste angewiesen zu sein.

Warum ist diese Ankündigung wichtig?

Der praktische Wert der Ankündigung beschränkt sich nicht auf eine höhere Zahl von Kernen oder eine höhere Speichergeschwindigkeit; im Mittelpunkt steht vielmehr, mehr KI-Arbeitslasten auf das Gerät zu verlagern. Dies könnte Entwicklern eine größere Kontrolle über ihre Daten und ihre Ausführungsumgebung geben, insbesondere bei Aufgaben, die sie nicht an die Cloud senden möchten. Die Quelle liefert jedoch keine unabhängigen Messungen des Energieverbrauchs oder einen umfassenden Vergleich mit den Prozessoren der Konkurrenz. Außerdem erläutert sie weder die Grenzen der Modellgrößen, die lokal ausgeführt werden können, noch Einzelheiten zur Verfügbarkeit der Geräte in den einzelnen Märkten.

Die neuen Mac-Mini-Geräte können ab 899 US-Dollar vorbestellt werden und sollen ab dem 22. September ausgeliefert werden. Die Quelle nannte weder einen Preis noch einen konkreten Verfügbarkeitstermin für das Mac-Studio-Modell mit M5 Ultra.

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TechCrunch Hardware
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