Intel hat das Semiconductor Education Pathways Program (SEPP) gestartet, eine Initiative zur Personalentwicklung, die Bildungswege stärken soll, die die Bildung vom Kindergarten bis zur 12. Klasse mit der postsekundären Bildung und anschließend mit Arbeitsplätzen in der Halbleiterindustrie verbinden. Das Programm erstreckt sich auf Arizona, New Mexico, Ohio und Oregon – Bundesstaaten, die mit Intels Fertigungsaktivitäten in den USA und dem umfassenderen Halbleiterökosystem verbunden sind.
Intel zufolge konzentriert sich das von dem Unternehmen finanzierte Programm darauf, in Regionen, die seine Fertigungspräsenz unterstützen, einen stärkeren und widerstandsfähigeren Talentpfad aufzubauen, indem in Studierende, Lehrkräfte, Bildungseinrichtungen und Community-Partner investiert wird. Dies geschieht zu einer Zeit, in der die Halbleiterindustrie auf Fachkräfte in den Bereichen Ingenieurwesen, Fertigung, Forschung, technische Funktionen und aufstrebende Technologien angewiesen ist.
Fünf Schwerpunkte des Programms
SEPP bringt Universitäten, Community Colleges, Schulsysteme und gemeinnützige Organisationen zusammen, um praxisnahe Lernerfahrungen zu schaffen, akademische Programme zu stärken und das Bewusstsein für die verfügbaren Arbeitsplätze in der Halbleiterindustrie zu erhöhen. Das Programm konzentriert sich auf fünf Hauptbereiche:
- Naturwissenschaften, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik im schulischen Bildungsbereich sowie berufliche und technische Bildung.
- Möglichkeiten für erfahrungsbasiertes Lernen für Studierende.
- Entwicklung von Lehrplänen.
- Entwicklung von Hochschullehrkräften und Ausbildung von Lehrkräften.
- Stipendien und Fellowships für Studierende im Aufbaustudium.
Intel zufolge hilft die Investition in verschiedene Bildungsstufen den Studierenden, das notwendige Wissen, die erforderlichen Fähigkeiten und praktischen Erfahrungen zu erwerben, um berufliche Wege in der Mikroelektronik und Halbleiterfertigung einzuschlagen.
Regionale Ausrichtung und praktische Erfahrungen
Die regionale Ausrichtung des Programms ermöglicht die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen und Community-Partnern, um die spezifischen Personalbedürfnisse der jeweiligen Region zu adressieren und zugleich skalierbare Modelle zu entwickeln, die der Branche insgesamt zugutekommen. Zu den unterstützten Initiativen gehören universitäre Forschungserfahrungen in den Bereichen Halbleiter und Mikroelektronik sowie Schulungsprogramme für Hochschullehrkräfte in Halbleiterfertigung, künstlicher Intelligenz und Quanteninformatik.
Zu den Initiativen gehören außerdem Übergangswege von Community Colleges zu Universitäten, Programme zur Ausbildung von Technikern, Designwettbewerbe für Studierende, Abschlussprojekte, schulinterne Lehrerausbildungsprogramme in Unternehmen und Erfahrungen zur Einbindung in das industrielle Umfeld sowie lernbezogene Möglichkeiten im Zusammenhang mit beruflichen Wegen für Schülerinnen und Schüler.
Die Erweiterung erfahrungsbasierter Lernmöglichkeiten ist ein wesentlicher Bestandteil von SEPP, da sie das Lernen der Studierenden im Unterricht mit realen Anwendungen verbindet. Zu diesen Möglichkeiten gehören Forschungserfahrungen, Designwettbewerbe, bezahlte Lern- und Arbeitsprogramme, Bootcamps und praktische Aktivitäten in Laboren. Diese Aktivitäten sollen Studierende mit den Technologien und den vielfältigen Wegen in der Branche vertraut machen – von Forschung und Design bis hin zu Fertigung und fortschrittlicher Verpackung.
Unterstützung von Lehrkräften und Institutionen
Das Programm umfasst Investitionen in die Entwicklung von Hochschullehrkräften und Lehrkräften, um ihnen dabei zu helfen, ihr Verständnis für Halbleitertechnologien zu vertiefen und relevante Inhalte in den Unterricht einzubringen. Zudem unterstützt es die Lehrplanentwicklung und die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, wodurch Bildungswege besser an die sich wandelnden Anforderungen der Industrie angepasst werden können.
Intel weist darauf hin, dass SEPP Teil seines umfassenderen Hochschulbildungsportfolios ist, das Forschungskooperationen und Initiativen mit der National Science Foundation in den USA und der Semiconductor Research Corporation umfasst und Community Colleges sowie Universitäten in mehr als 32 US-Bundesstaaten erreicht. Das Unternehmen investiert außerdem in die schulische Bildung durch Outreach-Programme, die nationale gemeinnützige Organisationen, Schulbezirke und lokale Einrichtungen unterstützen.
Langfristige Investition in Talente
Das Programm umfasst Stipendien und Fellowships für Studierende im Aufbaustudium, Partnerschaften mit Hochschulen, Erfahrungen für Studierende und Initiativen zur schulischen Bildung. Intel zufolge sollen diese Investitionen die Arbeitskräfte auf ihre Aufgaben vorbereiten, den Zugang zur Halbleiterbildung erweitern und in den kommenden Jahren nachhaltige Talentwege aufbauen.
Intel arbeitet im Rahmen von SEPP mit Bildungseinrichtungen, gemeinnützigen Organisationen, Community-Partnern und Akteuren der Industrie zusammen, um mehr Studierenden dabei zu helfen, Chancen in der Mikroelektronik zu entdecken und zu verfolgen. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass die Zusammenarbeit zwischen Bildungswesen, Industrie und Regierung notwendig ist, um den künftigen Personalbedarf der Halbleiterindustrie zu decken.