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Sharp beginnt mit der Annahme von Bestellungen für KI-Server und strebt bis 2030 einen Umsatz von 250 Milliarden Yen an

Sharp hat die Annahme von Bestellungen für KI-Server für Unternehmen, Regierungsstellen und Rechenzentren angekündigt. Dabei kommen Technologien von NVIDIA zum Einsatz. Für das Geschäftsjahr 2030 wird ein Umsatz von 250 Milliarden Yen angestrebt. Der Plan umfasst Server auf Basis des NVIDIA RTX Pro Server sowie die NVIDIA-HGX-Plattform für groß angelegtes Training und Inferenz.

2026-09-16
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certi.news
Sharp beginnt mit der Annahme von Bestellungen für KI-Server und strebt bis 2030 einen Umsatz von 250 Milliarden Yen an

Sharp gab am 15. September 2026 bekannt, mit der Annahme von Bestellungen für KI-Server für Unternehmen, Regierungsstellen und Betreiber von Rechenzentren in Japan zu beginnen. Damit erweitert das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit von Hardwarelösungen auf eine Infrastruktur, die speziell für KI-Workloads ausgelegt ist. Sharp strebt an, im Geschäftsjahr 2030 mit dem KI-Servergeschäft einen Umsatz von 250 Milliarden Yen zu erzielen.

Das Unternehmen plant, den Verkauf im Geschäftsjahr 2027 aufzunehmen und anpassbare Lösungen entsprechend den Anforderungen der Kunden anzubieten. Das erste Angebot umfasst einen für den Unternehmenseinsatz bestimmten Server auf Basis der Technologie NVIDIA RTX Pro Server. Darüber hinaus bereitet Sharp die Annahme von Bestellungen für Server vor, die mithilfe der NVIDIA-HGX-Plattform auf groß angelegtes Training und Inferenz ausgerichtet sind.

RTX-Pro-Server für Unternehmens-Workloads

Der Unternehmensserver basiert auf bis zu acht Grafikprozessoren des Typs NVIDIA RTX 6000 Blackwell Server Edition. Sharp zufolge ermöglicht sein modularer Aufbau die Auswahl von GPU-Einheiten, Arbeitsspeicher und Speicher entsprechend dem jeweiligen Einsatzbereich, etwa für KI-Anwendungen, Simulationen, optisches Computing und die Integration von KI in Unternehmenssysteme.

Zu den angekündigten Spezifikationen gehören zwei Intel Xeon 6-Prozessoren sowie DDR5-RDIMM-Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 96 Gigabyte, verteilt auf 32 Module, mit einer Gesamtkapazität von bis zu 3 Terabyte. Der Speicher besteht aus zwei M.2-NVMe-Laufwerken mit einer Gesamtkapazität von 7,68 Terabyte sowie 16 E1.S-NVMe-Laufwerken mit einer Gesamtkapazität von 30,72 Terabyte. Das System verwendet vier CRPS-Netzteile mit jeweils 3200 Watt in einer 3+1-Konfiguration zur Redundanz.

Der Server befindet sich in einem 4U-Gehäuse zur Rackmontage. Laut den aus der Quelle extrahierten Angaben beträgt seine Breite 175 Zentimeter, seine Höhe 438 Zentimeter und seine Tiefe 800 Millimeter. Die angegebene Leistung erreicht bis zu 32 Petaflops.

Weitere Plattform für groß angelegtes Training und Inferenz

Für größere Workloads verwies Sharp auf einen Server auf Basis des NVIDIA HGX Rubin NVL8, der acht GPU-Einheiten über NVIDIA NVLink verbindet. Das Design umfasst außerdem eine direkte Flüssigkeitskühlung sowie Unterstützung für die Netzwerkkomponenten NVIDIA ConnectX-9 SuperNIC und NVIDIA BlueField-4 DPU. Dadurch ist das System auf das Training großer KI-Modelle und deren Inferenz in Rechenzentren ausgerichtet.

Sharp beabsichtigt, die Netzwerktechnologien NVIDIA Quantum InfiniBand und NVIDIA Spectrum-X Ethernet auf Grundlage der NVIDIA Enterprise Reference Architecture einzusetzen, um den Aufbau skalierbarer KI-Cluster und Produktionslinien zu unterstützen.

Was ändert sich in der Praxis?

Die Ankündigung von Sharp beschränkt sich nicht darauf, das Produktportfolio um einen Server zu erweitern, sondern spiegelt den Versuch wider, ein integriertes Geschäft aufzubauen, das beim Hardwaredesign und der Anpassung beginnt und sich bis zu Betrieb und Wartung erstreckt. Das Unternehmen erklärt, mit Partnern für NVIDIA-Plattformen und Serverkomponenten zusammenarbeiten zu wollen, um Lösungen für unterschiedliche Anwendungsfälle anzubieten. Außerdem verbindet Sharp das Projekt mit der Ausweitung von KI-Anwendungen in Unternehmen, lokalen Behörden und Rechenzentren.

Die Bedeutung dieses Schritts liegt darin, dass Sharp nicht nur einen Verkaufsbeginn nennt, sondern einen dreistufigen Weg festlegt: zunächst der Verkauf der Server, anschließend die Entwicklung von Dienstleistungen und Lösungen auf Grundlage der Kundenanforderungen und schließlich die Ausweitung der Einsatzbereiche auf physische KI und Edge-KI. Die Quelle nennt jedoch weder Preise der Server noch die erwartete Kapazität oder Einzelheiten zu Kundendienstleistungen. Zudem bleibt das Umsatzziel für 2030 ein angekündigtes Geschäftsziel und ist noch kein erzieltes Ergebnis.

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