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BYD enthüllt erste Bilder der zweiten Generation des Seagull vor der erwarteten Markteinführung

BYD hat Entwürfe und erste Bilder der zweiten Generation seines kleinen Elektroautos Seagull enthüllt, das größer wird, einen stärkeren Motor und einen aktualisierten Innenraum erhält und vor Ende 2026 in China auf den Markt kommen soll. Später könnte es außerhalb Chinas unter dem Namen Dolphin Surf angeboten werden, was jedoch noch nicht bestätigt ist.

2026-09-24
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certi.news Editorial Team
BYD enthüllt erste Bilder der zweiten Generation des Seagull vor der erwarteten Markteinführung

BYD hat die ersten offiziellen Bilder der zweiten Generation seines kleinen Elektroautos Seagull enthüllt, das außerhalb Chinas unter dem Namen Dolphin Surf oder Dolphin Mini verkauft wird. Die Bilder, die als Designskizzen und Innenraumaufnahmen veröffentlicht wurden, zeigen ein größeres und weiterentwickeltes Fahrzeug als das aktuelle Modell. Die Markteinführung in China soll vor Ende 2026 beginnen.

Der Seagull befindet sich am unteren Ende der BYD-Preispalette; sein Preis beginnt in China bei 69.900 Yuan, also etwa 10.000 US-Dollar. Die Version Dolphin Surf beginnt in Europa hingegen bei etwa 22.900 Euro. Den im Bericht genannten Daten zufolge belegte das Modell, gerechnet über seine beiden Varianten Dolphin Surf und Dolphin Mini, im ersten Halbjahr 2026 mit mehr als 27.500 Einheiten den sechsten Platz unter den weltweit meistverkauften Elektroautos.

Größeres Fahrzeug und stärkerer Motor

Daten aus einer Zulassungsakte beim chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie zeigen, dass das neue Fahrzeug, das voraussichtlich den Namen Great Seagull tragen wird, 4.205 Millimeter lang, 1.810 Millimeter breit und 1.570 Millimeter hoch sein wird. Der Radstand beträgt 2.650 Millimeter. Zum Vergleich: Der aktuelle Seagull ist 3.780 Millimeter lang, was auf eine deutliche Zunahme der Abmessungen und des Innenraums hindeutet.

Auch die Leistung des Elektromotors soll auf 95 Kilowatt beziehungsweise 127 PS steigen, gegenüber 55 Kilowatt beziehungsweise 75 PS im aktuellen Modell. BYD hat die übrigen offiziellen technischen Daten, darunter Batteriekapazität, Reichweite und endgültige Preise, noch nicht bekannt gegeben.

Änderungen an Design und Innenraum

Die Skizzen zeigen dreigeteilte Front- und Rückleuchten sowie ein überarbeitetes Außendesign, dessen Linien neu gestaltet wurden, während die grundlegende Identität des Seagull erhalten bleibt. Der Innenraum umfasst ein neues Zweispeichen-Lenkrad, einen offenbar größeren Infotainmentbildschirm und eine Reihe physischer Tasten unterhalb der mittleren Lüftungsdüsen.

Auf den Bildern ist kein herkömmliches Kombiinstrument zu sehen. Das Fahrzeug verfügt jedoch weiterhin über ein kabelloses Smartphone-Ladegerät und zwei Getränkehalter zwischen Fahrer und Beifahrer. Der Innenraum präsentiert sich schlicht, doch die Bilder allein reichen nicht aus, um die Materialqualität oder den endgültigen Ausstattungsumfang zu beurteilen.

Was ändert sich in der Praxis?

Der Wechsel von einem kleinen Stadtauto zu einem größeren und leistungsstärkeren Modell stellt BYDs Versuch dar, den Einsatzbereich des Seagull zu erweitern, ohne dessen Positionierung als kostengünstiges Fahrzeug aufzugeben. Die größeren Abmessungen könnten den Platz und die Alltagstauglichkeit verbessern, während der stärkere Motor voraussichtlich die Fahrleistungen erhöht. Diese Vorteile könnten sich jedoch auf Preis, Gewicht und Reichweite auswirken – Punkte, die durch die verfügbaren Informationen noch nicht geklärt sind.

Berichte und Erlkönigbilder deuten darauf hin, dass das Fahrzeug möglicherweise mit Blade-Batterien der zweiten Generation und der Schnellladetechnologie Flash Charging ausgestattet wird. Hinzu könnte ein fortschrittliches Fahrerassistenzsystem kommen, das möglicherweise auf dem System God’s Eye B und einem auf dem Dach montierten LiDAR-Sensor basiert. BYD hat diese Ausstattungen in der genannten offiziellen Ankündigung jedoch nicht bestätigt.

Kommt das Fahrzeug auf ausländische Märkte?

BYD hat bislang nicht bestätigt, dass die zweite Generation in Europa oder im Vereinigten Königreich angeboten wird. Sollte sie auf ausländische Märkte gelangen, wird sie voraussichtlich unter dem Namen der zweiten Generation des Dolphin Surf vermarktet. Angesichts des Preises der aktuellen Version in Europa wird erwartet, dass das neue Modell teurer sein wird, möglicherweise aber unter 30.000 Euro bleibt. Dies ist jedoch eine inoffizielle Einschätzung, bis das Unternehmen Preise und Verfügbarkeitstermine bekannt gibt.

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Electrek - EV Technology
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