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LatConnect 60 wählt das optische Netzwerk von Transcelestial für die Datenübertragung der SWIRSAT-Konstellation

Das australische Unternehmen LatConnect 60 hat mit Transcelestial einen Vertrag über die Bereitstellung einer optischen Kommunikationsstation für die Mission SWIRSAT-1 sowie den Zugang zu einem Netzwerk von Bodenstationen zur Übertragung von Satellitenbildern an Verarbeitungsanlagen und Kunden unterzeichnet. Die Station erreicht eine Geschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde. Geplant ist der Start von zwei Satelliten im ersten Quartal 2027 und der Aufbau einer Konstellation aus 18 Satelliten bis 2029.

2026-08-20
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فريق تحرير certi.news
LatConnect 60 wählt das optische Netzwerk von Transcelestial für die Datenübertragung der SWIRSAT-Konstellation

Das australische Unternehmen LatConnect 60 hat mit Transcelestial einen kommerziellen Vertrag über die Bereitstellung einer optischen Kommunikationsstation an Bord der Mission SWIRSAT-1 sowie den Zugang zu einem Netzwerk optischer Bodenstationen unterzeichnet, die Daten aus dem Orbit zur Erde übertragen und die Stationen betreiben. Die Vereinbarung soll die Übertragung von Fernerkundungsbildern an die Verarbeitungsumgebung von LatConnect 60 und anschließend an deren Kunden beschleunigen.

Die Station unterstützt Übertragungsraten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde. Das Netzwerk von Transcelestial umfasst derzeit zwei aktive Bodenstationen in Singapur und Spanien; bis Ende 2026 soll ihre Zahl auf fünf oder sechs steigen. Im Rahmen des Servicemodells erhält LatConnect 60 das weltraumgestützte Endgerät, die Bodenverbindung, die Datenübertragung und den kontinuierlichen Betrieb, anstatt selbst einen eigenen Bereich für optische Kommunikation zu finanzieren, aufzubauen und zu lizenzieren.

Datenpfad mit höherer Kapazität

Der Artikel erklärt, dass eine typische Verbindung über das X-Band auf einem Kleinsatelliten mit ungefähr 100 Megabit pro Sekunde arbeitet und während eines siebenminütigen Überflugs rund 5 Gigabyte übertragen kann. Der optische Dienst von Transcelestial überträgt dagegen bei 1 Gigabit pro Sekunde im selben Zeitraum rund 50 Gigabyte, während eine Geschwindigkeit von 10 Gigabit pro Sekunde die Menge auf etwa 500 Gigabyte erhöht.

Diese Kapazität ist für die SWIRSAT-Mission besonders wichtig, da sie auf hochauflösender Bildgebung im Bereich des kurzwelligen Infrarots, beziehungsweise SWIR, basiert. Eine schnellere Datenübertragung verringert den Bedarf, Bilder an Bord des Satelliten zu komprimieren – ein Vorgang, der den Energieverbrauch und die Datengenauigkeit vor dem Eintreffen der Daten auf der Erde beeinflussen kann.

Was ändert sich praktisch?

LatConnect 60 behält die Rechte zur Missionssteuerung, das Dateneigentum und die Kontrolle über die Bereitstellung der Daten für Kunden, während Transcelestial die Übertragungsebene zwischen dem Satelliten und der Verarbeitungsumgebung übernimmt. Das Unternehmen vergleicht diese Anordnung mit der Bereitstellung einer direkten Glasfaserverbindung vom Orbit zur Erde – jedoch ohne die Anforderungen an eine Frequenzlizenz, die mit Funkfrequenzverbindungen verbunden sind.

Laut Transcelestial erschwert das schmale, gerichtete optische Signal das Abfangen. Außerdem ist es nicht auf dieselbe Weise breitbandigen Funkstörungen ausgesetzt wie herkömmliche drahtlose Verbindungen. Das Unternehmen erklärt, dass das seit März 2026 im Produktionseinsatz befindliche Post-Quanten-Verschlüsselungssystem auf Anwendungsebene zusätzlichen Schutz gegen Quantenbedrohungen bietet.

Die Verteilung der Bodenstationen auf mehrere Standorte kann zudem die Dienstkontinuität unterstützen. Wenn eine Station aufgrund der Wetterbedingungen geschlossen wird, kann die Verbindung an eine andere Station umgeleitet oder bis zum nächsten Überflugfenster gewartet werden. Das Netzwerk verwendet dem Artikel zufolge adaptive Übertragungsraten und Vorwärtsfehlerkorrektur, um die Leistung bei Veränderungen der Verbindungsgeometrie während des Überflugs zu verbessern.

Der nächste Schritt für die SWIRSAT-Konstellation

LatConnect 60 baut eine integrierte Kette auf, die Missionssteuerung, satellitengestützte Fernerkundung, Verarbeitung an Bord des Satelliten, Analysen und die direkte Datenbereitstellung umfasst. Die Roadmap sieht den Start von zwei Satelliten des Typs SWIRSAT im ersten Quartal 2027 und anschließend den Aufbau einer Konstellation aus 18 Satelliten bis 2029 vor. Die Konstellation wird von der Australian Space Agency und der Regierung von Western Australia unterstützt.

Die Vereinbarung ist die zweite australische Mission, die nach der Integration mit Gilmour Space eine optische Verbindung von Transcelestial nutzt. Eine Station von Transcelestial erreichte im Rahmen der Mission 6G StarLab den Orbit und wurde in Betrieb genommen. Das Unternehmen strebt an, in seiner eigenen Anlage monatlich mehr als 100 optische Stationen zu produzieren, wodurch das Netzwerk mehrere Missionen gleichzeitig bedienen könnte.

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