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Toyota verschiebt Einführung des dreireihigen elektrischen Highlander-SUV auf 2027 oder später

Toyota hat die Einführung des Highlander BEV, ihres ersten dreireihigen Elektro-SUVs, erneut verschoben. Ursprünglich sollte er Ende 2026 oder Anfang 2027 auf den Markt kommen. Das Unternehmen hat noch keinen neuen Termin für Produktionsbeginn oder Verkauf festgelegt. Die Produktion der benzin- und hybridbetriebenen Highlander-Versionen läuft derweil weiter.

2026-09-02
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فريق تحرير certi.news
Toyota verschiebt Einführung des dreireihigen elektrischen Highlander-SUV auf 2027 oder später

Toyota hat die Einführung des Highlander BEV, ihres ersten dreireihigen Elektro-SUVs, auf 2027 oder später verschoben. Damit kommt es zu einer erneuten Verzögerung gegenüber dem Termin, der noch vor einigen Monaten erwartet worden war. Ursprünglich sollte das als Modelljahr 2027 bezeichnete Fahrzeug vor Ende 2026 auf den Markt kommen.

Laut einem Bericht von Nikkei wird sich auch der Produktionsbeginn im Toyota-Werk in Georgetown im US-Bundesstaat Kentucky um mehrere Monate verzögern. Das Unternehmen hatte geplant, die Fertigung in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 aufzunehmen. Nach den neuesten verfügbaren Informationen gilt dieser Zeitplan jedoch nicht mehr.

Toyota hat neuen Termin nicht bestätigt

Toyota hatte im Juli erklärt, dass die Verzögerung zusätzliche „Anpassungen“ ermöglichen solle. Ein Unternehmenssprecher sagte gegenüber Cars.com, die Verschiebung werde mindestens acht Wochen betragen, wodurch sich die Einführung möglicherweise auf Anfang 2027 verlagere. Der jüngste Nikkei-Bericht verwendet jedoch eine weiter gefasste Formulierung: „2027 oder später“, ohne einen Monat oder endgültigen Termin zu nennen.

Die Verzögerung betrifft ausschließlich die Elektroversion. Der aktuelle Highlander, der mit Benzinmotor oder Hybridantrieb erhältlich ist, soll voraussichtlich noch lange im Jahr 2027 bei den Händlern verfügbar bleiben. Toyota hat bisher keinen neuen Termin für den Produktionsbeginn des Highlander BEV oder dessen Markteinführung bekannt gegeben.

Was sollte der Highlander BEV bieten?

Bei seiner Einführung soll das Fahrzeug in den Ausstattungsvarianten Limited und XLE sowie mit Front- oder Allradantrieb erhältlich sein. Toyota will zwei Batterien mit Kapazitäten von 77 und 95,8 Kilowattstunden anbieten. Die angegebene Reichweite beträgt bei Auswahl des Frontantriebs bis zu 287 Meilen mit der kleineren Batterie und bis zu 320 Meilen mit der größeren.

Zur Innenausstattung gehören das Toyota Audio Multimedia-System mit drahtloser Unterstützung für Apple CarPlay und Android Auto sowie ein 12,3 Zoll großes Kombiinstrument und ein 14 Zoll großer zentraler Informations- und Unterhaltungsbildschirm.

Warum ist diese Verzögerung wichtig?

Der Highlander BEV sollte das US-Modellprogramm von Toyota um ein viertes Elektrofahrzeug erweitern. Dieses umfasst laut dem Ausgangsmaterial derzeit bZ, C-HR und bZ Woodland. Auch der Subaru Getaway, ein dreireihiges Elektro-SUV auf derselben TNGA-K-EV-Plattform, wurde verschoben. Er sollte gemeinsam mit dem elektrischen Highlander im Werk in Kentucky produziert werden.

Die wichtigste redaktionelle Einschätzung besteht darin, dass die Verzögerung nicht nur die angekündigten Fahrzeugspezifikationen betrifft, sondern auch Toyotas Einstieg in das Segment der großen dreireihigen Elektrofahrzeuge verschiebt. Electrek zufolge könnte dies Wettbewerbern wie Hyundai und Kia die Möglichkeit geben, potenzielle Käufer zu gewinnen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass die Verkäufe des Toyota bZ in den USA in der ersten Hälfte des Jahres 2026 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 90 % gestiegen seien und das Modell laut dem Ausgangsmaterial dort zum vierthäufigsten verkauften Elektrofahrzeug geworden sei.

Dieser letzte Punkt stellt jedoch eine redaktionelle Einschätzung von Electrek und keine Mitteilung von Toyota dar. Außerdem hat das Unternehmen keinen konkreten technischen Grund für die Verzögerung genannt, abgesehen von dem Hinweis auf „zusätzliche Anpassungen“. Daher lässt sich anhand der verfügbaren Informationen nicht feststellen, ob die Verschiebung mit der Produktion, der Software oder Zulassungstests zusammenhängt. Der tatsächliche Einführungstermin und die Spezifikationen der endgültigen Version müssen weiterhin offiziell bestätigt werden.

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