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Das indische Unternehmen Airbound sammelt 37 Millionen Dollar zur Entwicklung von Drohnen als Konkurrenz zum Lkw-Transport

Das indische Unternehmen Airbound hat in einer Series-A-Runde 37 Millionen Dollar eingesammelt, um leichte Frachtdrohnen weiterzuentwickeln, nachdem es mehr als 13.000 autonome Flüge durchgeführt hat. Das Unternehmen strebt den Aufbau eines Netzwerks an, das drei Städte im Bundesstaat Andhra Pradesh verbindet. Die behördlichen Genehmigungen, insbesondere für Flüge außerhalb der direkten Sichtlinie, bleiben jedoch das größte Hindernis für die kommerzielle Expansion.

2026-08-24
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فريق تحرير certi.news
Das indische Unternehmen Airbound sammelt 37 Millionen Dollar zur Entwicklung von Drohnen als Konkurrenz zum Lkw-Transport

Das indische Start-up Airbound hat in einer von Greenoaks angeführten Series-A-Finanzierungsrunde 37 Millionen Dollar eingesammelt. Beteiligt waren außerdem DoorDash, Lachy Groom, Lightspeed und Humba Ventures. Die Mittel sollen die Entwicklung autonomer Drohnen für den Frachttransport finanzieren. Die Runde folgt weniger als ein Jahr nach einer Seed-Runde über 8,65 Millionen Dollar und erhöht die Gesamtfinanzierung des 2023 gegründeten Unternehmens auf rund 50 Millionen Dollar.

Airbound setzt darauf, dass Drohnen bestimmte Sendungen schneller und zu Kosten transportieren können, die mit dem Straßentransport konkurrieren. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, ein grundlegendes Problem dieses Bereichs zu lösen: die hohen Flugkosten, wenn das Eigengewicht des Fluggeräts im Verhältnis zur transportierten Nutzlast groß ist.

Ein auf die Nutzlast ausgerichtetes Design

Gründer und CEO Naman Pushp erklärte, das Unternehmen entwickle senkrecht startende und landende Fluggeräte, deren Gewicht geringer sei als das Gewicht der von ihnen transportierten Nutzlast. Das derzeitige Modell TRT wiegt rund 3,3 Pfund und kann etwa 2,2 Pfund Fracht befördern. Das nächste Modell, das derzeit entwickelt wird, soll voraussichtlich rund 6,6 Pfund wiegen und bis zu 11 Pfund transportieren können.

Die Drohnen nutzen ein raketenähnliches Tail-Sitter-Design: Sie starten und landen senkrecht in aufrechter Position und wechseln anschließend in den Horizontalflug. Nach Angaben des Unternehmens sollen der senkrechte Start und die senkrechte Landung auch bei einer Vergrößerung der Fluggeräte beibehalten werden, um den Einsatz von Start- und Landebahnen zu vermeiden.

Medizinische Anwendungen im Betrieb

Airbound hat in den südindischen Städten Bengaluru und Guntur mehr als 13.000 autonome Flüge durchgeführt. Dazu gehörten mehr als 1.000 Flüge in Zusammenarbeit mit dem Krankenhausnetzwerk Narayana Health, um diagnostische Proben zwischen Gesundheitseinrichtungen zu transportieren.

Das Fluggerät legt diese Strecke in etwa sieben Minuten über rund 2,5 Meilen zurück, während der Transport derselben Proben per Motorrad drei bis fünf Stunden dauern kann, so Pushp. In diesem Unterschied ist auch die Wartezeit enthalten, die erforderlich ist, um eine ausreichende Anzahl von Proben für den Straßentransport zu sammeln. Die Partnerschaft soll außerdem auf das neue Banashankari Hospital in Bengaluru ausgeweitet werden. Dieses wurde ohne ein Diagnoselabor oder eine Blutbank auf dem Gelände konzipiert und wird für die Verbindung mit zentralen Einrichtungen auf Drohnen angewiesen sein.

Drei-Städte-Netzwerk und regulatorisches Hindernis

Airbound hat mit der Regierung des Bundesstaates Andhra Pradesh eine Vereinbarung unterzeichnet, die den Aufbau eines Netzwerks zur Verbindung von drei Städten vorsieht. Langfristig sollen täglich 10.000 Flüge für Einzelhandel, E-Commerce und Gesundheitsversorgung durchgeführt werden. Dafür könnten zwischen 250 und 1.000 Fluggeräte erforderlich sein; Pushp erwartet jedoch, dass die Zahl eher bei 250 liegen wird.

Die Vereinbarung umfasst weder einen Regierungsauftrag noch finanzielle Unterstützung. Stattdessen arbeitet die Landesregierung mit dem Unternehmen am erforderlichen regulatorischen Rahmen. Airbound will seine Umsätze mit Unternehmen erzielen, die das Netzwerk für die Zustellung ihrer Sendungen nutzen. Dennoch befindet sich das Unternehmen trotz einer Mitarbeiterzahl von mehr als 150 weiterhin in einer Phase vor einer breiten Umsatzgenerierung.

Warum ist diese Finanzierung wichtig?

Die wichtigste Entwicklung liegt nicht allein in der Höhe der Finanzierungsrunde, sondern in Airbounds Versuch, ein Fluggerät zu bauen, das von anderen Logistiknetzwerken genutzt werden kann, anstatt lediglich einen eigenen Lieferdienst zu betreiben. Dieser Ansatz könnte sich als entscheidend erweisen, wenn es dem Unternehmen gelingt, das Gewicht des Fluggeräts zu senken und seine Nutzlast zu erhöhen. Bislang ist jedoch nicht belegt, dass dadurch im großen Maßstab Kosten erreicht werden können, die mit dem Lkw-Transport vergleichbar sind.

Das Unternehmen selbst benennt das wichtigste Hindernis: die Genehmigung für Flüge außerhalb der direkten Sichtlinie (BVLOS). Diese ist notwendig, um ein umfassendes Zustellnetz zu betreiben, ohne dass das Fluggerät im Sichtfeld des Bedieners bleiben muss. Da regulatorische Beschränkungen bislang verhindert haben, dass sich Testflüge in erhebliche kommerzielle Umsätze verwandeln, wird der Erfolg von Airbound ebenso stark vom regulatorischen und operativen Fortschritt abhängen wie vom Design des Fluggeräts und der neuen Finanzierung.

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TechCrunch Startups
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