Energie und grüne Technologien

Zwei elektrische Wabtec-FLXDrive-Lokomotiven testen den Schwerlastverkehr in australischen Bergwerken

Etwa ein Jahr nach dem Betrieb auf einer eigenen Strecke in der Jimblebar-Mine setzt BHP die Erprobung von zwei batteriebetriebenen Elektrolokomotiven von Wabtec mit einer Leistung von 4.400 PS fort. Das Unternehmen bereitet eine Ausweitung des Tests sowie einen direkten Vergleich mit Lokomotiven von Progress Rail in derselben Betriebsumgebung vor.

2026-08-25
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certi.news Editorial Team
Zwei elektrische Wabtec-FLXDrive-Lokomotiven testen den Schwerlastverkehr in australischen Bergwerken

Die beiden elektrischen Wabtec-FLXDrive-Lokomotiven stehen kurz vor einem umfangreichen Praxistest im Bergbausektor, nachdem sie etwa ein Jahr lang auf einer eigenen Strecke in der Eisenerzmine Jimblebar von BHP in Australien betrieben wurden. Jede Lokomotive verfügt über eine Leistung von 4.400 PS und wird vollständig von einer elektrischen Batterie angetrieben, anstatt einen Dieselmotor zu nutzen, der üblicherweise die für die Traktionsmotoren erforderliche Energie erzeugt.

Die beiden Lokomotiven, die ersten neuen, eigens dafür konstruierten Elektrolokomotiven in Australien, trafen im vergangenen November in Port Hedland ein. Seitdem werden sie auf den Strecken von BHP getestet, die die Eisenerzminen in Jimblebar mit den Anlagen des Unternehmens in der Pilbara verbinden – einer Region, die für harte Betriebsbedingungen und ein hohes Volumen an Erztransporten bekannt ist.

Batterie mit einer Kapazität von 7 Megawattstunden

Jede FLXDrive-Lokomotive verfügt über ein Batteriepaket mit einer Kapazität von 7 Megawattstunden und versorgt drehmomentstarke Elektromotoren direkt mit Energie. Dieses Konzept unterscheidet sich von den herkömmlichen Lokomotiven, die für den Transport von bis zu 35.000 Tonnen Eisenerz eingesetzt werden, da diese Lokomotiven meist Dieselmotoren verwenden, die als Generatoren für die Traktionsmotoren dienen.

Die neuen Lokomotiven nutzen ein regeneratives Bremssystem, das während der Talfahrt einen Teil der Energie zurückgewinnt und anschließend in der Batterie speichert. Der Beschreibung im Artikel zufolge kann der mit Erz beladene Zug auf einigen abschüssigen Streckenabschnitten genug Energie erzeugen, um den leeren Zug bei der Rückkehr zum Ladepunkt bergauf zu unterstützen. Die Quelle legt jedoch keine unabhängigen Zahlen zum Energieverbrauch oder zur Kraftstoff- und Emissionsreduzierung vor, die sich aus dem tatsächlichen Betrieb ergeben.

Vergleichstest zwischen zwei Lieferanten

Der nächste Schritt beschränkt sich nicht auf die Ergänzung der Wabtec-Lokomotiven. BHP nahm im Geschäftsjahr 2026 im Rahmen eines Pilotprogramms den Betrieb von zwei weiteren Wabtec-FLXDrive-Lokomotiven in Port Hedland auf. Außerdem wurden im selben Geschäftsjahr zwei Lokomotiven von Progress Rail nach Perth geliefert; sie sollen im Geschäftsjahr 2027 zum Betrieb und zu Tests nach Port Hedland transportiert werden.

BHP erwartet, dass die Beteiligung mehrerer Lieferanten den Test schwerer elektrischer Lokomotivtechnologien im direkten Vergleich und in derselben Betriebsumgebung ermöglicht. Dieser Vergleich könnte dem Unternehmen helfen, Produktunterschiede zu bewerten und die Lernprozesse zu beschleunigen, bevor Entscheidungen über groß angelegte Eisenbahnanwendungen im Bergbau getroffen werden.

Was ändert sich in der Praxis?

Die Bedeutung des Tests liegt nicht in der Einführung eines neuen Produkts an sich, sondern in der Prüfung, ob Batterien und regeneratives Bremsen schwere Bergbauzüge auf langen und anspruchsvollen Strecken unterstützen können. Der Erfolg des Konzepts hängt von der Beschaffenheit des Geländes, den Be- und Rückführungszyklen, der Verfügbarkeit der erforderlichen Ladeinfrastruktur sowie der tatsächlichen Leistung der Batterien im wiederholten Betrieb ab.

Wabtec erklärt, dass die Lokomotiven für den Einsatz in der Umgebung der Pilbara konzipiert wurden und dass die Kombination aus Batterien und regenerativem Bremsen die Effizienz steigern und Emissionen senken soll. Die bislang veröffentlichten Ergebnisse enthalten jedoch, wie die Quelle darstellt, keine detaillierten Messungen, die eine Bewertung der Einsparungshöhe oder der Übertragbarkeit des Tests auf andere Bergbaustrecken ermöglichen.

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Electrek - EV Technology
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certi.news Editorial Team

Das Wichtigste

BHP testet zwei elektrische Wabtec-FLXDrive-Lokomotiven mit 4.400 PS in der Jimblebar-Mine in Australien. Jede verfügt über eine Batterie mit einer Kapazität von 7 Megawattstunden und über regeneratives Bremsen. Das Unternehmen plant, diese Technologie mit Lokomotiven von Progress Rail zu vergleichen; Detaillierte unabhängige Messungen zu Energie- oder Kraftstoffeinsparungen und Emissionsminderungen liegen jedoch noch nicht vor.

  • Die beiden Wabtec-FLXDrive-Lokomotiven werden mit Batteriestrom statt mit einem Dieselmotor zur Energieerzeugung betrieben.
  • Jede Lokomotive hat eine Leistung von 4.400 PS und eine Batterie mit einer Kapazität von 7 Megawattstunden.
  • Die Tests finden auf den BHP-Strecken zwischen der Jimblebar-Mine und den Anlagen des Unternehmens in der Pilbara-Region statt.
  • Das regenerative Bremssystem gewinnt beim Bergabfahren einen Teil der Energie zurück und speichert ihn in der Batterie.
  • BHP nahm im Geschäftsjahr 2026 zwei weitere Wabtec-Lokomotiven in Betrieb und plant, im Geschäftsjahr 2027 zwei Lokomotiven von Progress Rail zu testen.
  • Die Quelle nennt keine unabhängigen Zahlen zur Senkung des Energie- oder Kraftstoffverbrauchs sowie der Emissionen.

FAQ

Welches Lokomotivenmodell testet BHP?

BHP testet batterieelektrische Wabtec-FLXDrive-Lokomotiven.

Wo finden die Tests statt?

Die Tests finden auf Strecken statt, die die Eisenerzmine Jimblebar mit den BHP-Anlagen in der Pilbara-Region Australiens verbinden.

Wie groß ist die Batteriekapazität jeder Lokomotive?

Die Batteriekapazität jeder Lokomotive beträgt 7 Megawattstunden.

Ist das Ausmaß der Emissionsminderung belegt?

Nein. Der Artikel gibt an, dass die veröffentlichten Ergebnisse keine detaillierten unabhängigen Messungen zu Energie- oder Kraftstoffeinsparungen und Emissionsminderungen enthalten.

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