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ZET SCALE verpflichtet sich zum Kauf von 2.500 schweren Elektro-Lkw, die meisten davon von Tesla

Das ZET-SCALE-Konsortium gab bekannt, dass sich seine Mitglieder zum Kauf von 2.500 Elektro-Lkw der Klasse 8 verpflichtet haben. Tesla wird den Großteil davon neben Kenworth, Volvo und RIDE liefern. Die Initiative soll die Risiken des Übergangs zu emissionsfreiem Transport durch die Bündelung von Nachfrage, Finanzierung und Ladeinfrastruktur in einem Modell senken.

2026-09-23
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certi.news Editorial Team
ZET SCALE verpflichtet sich zum Kauf von 2.500 schweren Elektro-Lkw, die meisten davon von Tesla

Das Konsortium ZET SCALE gab bekannt, von seinen Mitgliedern Verpflichtungen zum Kauf von 2.500 batterieelektrischen Lkw der Klasse 8 erhalten zu haben – eine Zahl, die laut dem Ausgangsartikel der derzeitigen Gesamtzahl dieser Lkw in den Vereinigten Staaten entspricht. Tesla wird der Hauptlieferant dieser Charge sein, während die übrigen Lkw von Kenworth, Volvo und RIDE stammen werden.

Dem Konsortium gehören Akteure aus den Bereichen Fracht, Transport, Lkw-Herstellung, Ladeinfrastruktur und Finanzierung an. Es zielt darauf ab, den Einsatz von 10.000 emissionsfreien schweren Lkw auf den Straßen Nordamerikas zu beschleunigen. Die Idee besteht darin, die Nachfrage zu bündeln, anstatt jedes Transportunternehmen einzeln mit den Kosten für Anschaffung, Finanzierung und Ladeausstattung sowie mit Restwertrisiken zu konfrontieren.

Gemeinsame Nachfrage zur Verringerung der Einführungsrisiken

ZET SCALE erklärte, Tesla sei nach einer Bewertung von Preis, Reichweite, Lade- und Produktionskapazitäten als Hauptlieferant ausgewählt worden. Dies geschah im Rahmen einer Ausschreibung, zu der alle Hersteller von Lkw der Klasse 8 in Nordamerika eingeladen worden waren. Die Lkw werden auf zehn Frachtumschlagzentren verteilt: Los Angeles, Stockton, Bakersfield, Seattle/Tacoma, Houston, Dallas, San Antonio, Chicago, Atlanta sowie die Region Newark/New York.

Das Konsortium hat den Lieferplan noch nicht festgelegt. Ebenso wurden weder die endgültigen Preise noch die Höhe des möglichen Rabatts offengelegt, der sich aus dem Großeinkauf ergeben haben könnte. Dies ist ein wichtiger Punkt, da der Artikel keinen Beleg dafür liefert, dass der Preis der Tesla-Semi-Lkw in diesem Geschäft unter dem üblichen Niveau liegt.

Die Initiative wird von ZET Financial unterstützt, das für die Abwicklung der Bestellungen und den Betrieb des Programms ZET Lease zuständig ist. Das Programm soll die Restwertrisiken aus den Bilanzen der Flotten entfernen. Michael Berube, CEO von Catalyst Mobility, sieht darin ein Hindernis, das die Ausweitung des Marktes für Elektro-Lkw selbst dann bremst, wenn die Technologie an sich bereit ist.

Finanzieller und regulatorischer Kontext in Kalifornien

Die Ankündigung erfolgte zeitgleich mit der Verabschiedung des kalifornischen Gesetzes SB 1213, das auf mehr Preistransparenz bei emissionsfreien mittelschweren und schweren Lkw sowie auf eine bessere Rechenschaftspflicht staatlicher Förderprogramme abzielt. Das Gesetz verpflichtet den Bundesstaat, alternative Finanzierungsmodelle zu prüfen, darunter kostengünstige Darlehen und Restwertgarantien, um die Risiken für Flottenbetreiber zu senken und die Ausweitung zu fördern.

Dem Artikel zufolge haben sieben Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Leitlinien zur Meldung der Preise von Elektro-Lkw herausgegeben, um die Wirksamkeit von Förderprogrammen zu verbessern. Dies zeigt, dass nicht nur die Senkung des Anschaffungspreises eine Herausforderung darstellt; auch Finanzierung, Restwert und die Koordinierung des Ladens beeinflussen die Entscheidung der Flotten.

Warum ist diese Nachricht wichtig?

Die eigentliche Veränderung besteht hier nicht in der Einführung eines neuen Lkw, sondern in dem Versuch, ein großes und organisiertes Nachfragesignal zu schaffen, das den Herstellern eine klarere Planung ermöglichen und die Risiken des Übergangs auf Fracht-, Transportunternehmen und Finanzierer verteilen kann. Der Erfolg des Modells wird jedoch weiterhin von Faktoren abhängen, die im Artikel nicht geklärt wurden, insbesondere von den Lieferterminen, dem tatsächlichen Preis pro Lkw, der Bereitschaft der Infrastruktur an den zehn Zentren und der Fähigkeit der Flotten, die Anfangsinvestition zu rechtfertigen.

Der Artikel weist darauf hin, dass der Preis eines Elektro-Lkw etwa 400.000 Dollar erreichen kann, gegenüber 180.000 Dollar für einen neuen Diesel-Lkw, obwohl Elektro-Lkw bei einigen Berechnungen der Gesamtbetriebskosten im Vorteil sind. Daher könnten das Leasingprogramm und Finanzierungsbürgschaften ebenso entscheidend sein wie die Wahl des Modells selbst. Auch der Vergleich mit dem europäischen und chinesischen Markt bleibt begrenzt, da der Artikel keine vergleichbaren Preise für dieses Geschäft oder für chinesische Lkw in den Vereinigten Staaten nennt.

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