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Reservoir sammelt 8 Millionen US-Dollar für die Entwicklung intelligenter Warmwasserbereiter für Haushalte und Stromnetz

Reservoir hat eine Seed-Finanzierung in Höhe von 8 Millionen US-Dollar aufgenommen, um die Installation von Warmwasserbereitern mit Wärmepumpe auszuweiten sowie den Bedarf an Warmwasser vorherzusagen und Lecks in der Hausinstallation zu erkennen. Das Unternehmen will bis Ende nächsten Jahres etwa 1.000 Geräte im Großraum Boston installieren, verglichen mit bislang rund 100 Geräten.

2026-08-12
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فريق تحرير certi.news
Reservoir sammelt 8 Millionen US-Dollar für die Entwicklung intelligenter Warmwasserbereiter für Haushalte und Stromnetz

Das Startup Reservoir gab bekannt, in einer Seed-Finanzierungsrunde 8 Millionen US-Dollar aufgenommen zu haben. Ziel ist es, weitere intelligente Warmwasserbereiter in Haushalten im Großraum Boston zu installieren, dem ersten Markt des Unternehmens. Die Runde wurde von Asymmetric Capital Partners angeführt; Founder Collective und MCJ beteiligten sich ebenfalls.

Das Unternehmen will den Warmwasserbereiter als Gerät neu konzipieren, das den Energieverbrauch steuern kann, anstatt lediglich die Wassertemperatur im Tank aufrechtzuerhalten. Laut Reservoir verbrauchen Warmwasserbereiter etwa 18 % des Energiehaushalts eines Hauses und gehören zugleich zu den Hauptursachen für Wasserschäden in Wohngebäuden.

Energiespeicherung in Form von Warmwasser

Das Gerät von Reservoir nutzt eine Wärmepumpe, die vorhersagt, wann die Bewohner eines Hauses Warmwasser benötigen. Im ersten Betriebsmonat sammelt das Gerät Daten über die Wasserverbrauchsmuster, um ein Modell zu trainieren. Anschließend schaltet es die Pumpe zu den effizientesten und kostengünstigsten Zeiten ein und hält dabei eine ausreichende Warmwasserversorgung aufrecht.

Nach Angaben des Unternehmens ist seine Wärmepumpe etwa viermal effizienter als ein elektrischer Warmwasserbereiter und fünfmal effizienter als ein mit Erdgas betriebenes Modell. Reservoir konnte nach Angaben des Gründers Luke Winston-Almanzar außerdem zeigen, dass seine Geräte die Belastung des Stromnetzes auf Nachbarschaftsebene verringern können.

Zu einem späteren Zeitpunkt könnten die Geräte des Unternehmens zu einem einzigen Pool zusammengefasst werden, um an von Versorgungsunternehmen betriebenen Programmen zur Laststeuerung teilzunehmen. Diese Programme bezahlen große Verbraucher dafür, zu bestimmten Zeiten keinen Strom aus dem Netz zu beziehen. Winston-Almanzar sagte, er prüfe die Nutzung dieser Zahlungen, um die Preise der Reservoir-Geräte niedrig zu halten.

Zusätzliche Funktionen für den Haushaltsmarkt

Die Geräte von Reservoir beschränken sich nicht auf die Speicherung von Energie und die Steuerung des Zeitpunkts der Erwärmung. Das Unternehmen hat einen Ultraschallsensor für den Wasserfluss hinzugefügt, der Lecks in der Hausinstallation im gesamten Gebäude erkennen und den Nutzer über die App benachrichtigen kann.

Die Max-Version verfügt über ein Ventil zur Wasserzirkulation, um sofort Warmwasser bereitzustellen, sowie über ein Mischventil, das dabei helfen kann, das Einfrieren von Rohren während Kältewellen zu verhindern. Die Version umfasst einen Tank mit einem Fassungsvermögen von 50 Gallonen, der im „Party“-Modus bis zu 150 Gallonen Warmwasser bereitstellen kann. Dieser Modus lässt sich über den Bildschirm des Geräts oder die App aktivieren.

Preise und Expansion

Die Max-Version kostet etwa 6.500 US-Dollar, während die Core-Version einschließlich Installation 5.000 US-Dollar kostet. Einwohner des Bundesstaats Massachusetts erhalten einen Rabatt oder Anreiz in Höhe von 1.050 US-Dollar, wodurch der Preis der Core-Version auf 3.950 US-Dollar sinkt.

Zu diesem Preis konkurriert die Core-Version nach Angaben des Unternehmens preislich mit den derzeit erhältlichen Warmwasserbereitern mit Wärmepumpe oder liegt darunter. Zum Vergleich: Ein AO-Smith-Warmwasserbereiter mit einem Fassungsvermögen von 80 Gallonen kostet etwa 3.500 US-Dollar, bevor die Installationskosten von rund 1.000 US-Dollar hinzukommen. Ein herkömmlicher elektrischer Warmwasserbereiter mit 80 Gallonen kann dagegen im Voraus etwa 1.700 US-Dollar kosten.

Winston-Almanzar zufolge könnte ein Reservoir-Gerät Hausbesitzern in Boston bis zu 1.000 US-Dollar pro Jahr an Energiekosten einsparen. Es wird erwartet, dass der Zeitpunkt, an dem sich die Kosten amortisieren, vor dem Ende der Gerätelebensdauer erreicht wird. Das Unternehmen bietet eine Garantie von 10 Jahren.

Reservoir konzentrierte sich außerdem auf den Verkauf und die Installation der Geräte, indem es ein eigenes Sanitärunternehmen gründete, um die Preisgestaltung zu vereinfachen und den Verkaufsprozess zu beschleunigen. Das Unternehmen hat bislang etwa 100 Geräte installiert und hofft, bis Ende nächsten Jahres annähernd 1.000 Geräte zu erreichen. Winston-Almanzar zufolge könnte dies einer Kapazität im Megawattbereich entsprechen.

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TechCrunch Climate
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