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Denver Public Schools eröffnet ein Ladezentrum mit 26 Ladeanschlüssen für seine elektrische Schulbusflotte

Denver Public Schools hat an der Hilltop Bus Terminal ein neues Ladezentrum für eine Flotte von 28 elektrischen Schulbussen in Betrieb genommen, mit einer Gesamtkapazität von 650 Kilowatt. Der Bezirk erwartet sinkende Kraftstoff- und Wartungskosten, verfügt jedoch weiterhin nicht über ausreichende Daten, um die Gesamtkosten über die Lebensdauer der Busse zu vergleichen.

2026-08-20
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فريق تحرير certi.news
Denver Public Schools eröffnet ein Ladezentrum mit 26 Ladeanschlüssen für seine elektrische Schulbusflotte

Denver Public Schools (DPS) verfügt nun über eine neue Ladeinfrastruktur mit 26 Ladeanschlüssen am Hilltop Bus Terminal, um die wachsende Flotte elektrischer Schulbusse für die täglichen Fahrten einsatzbereit zu halten. Das Zentrum nahm vor Beginn des Schuljahres am 24. August 2026 den Betrieb auf. Zu diesem Zeitpunkt machten Elektrobusse 12 % der gelben Schulbusflotte des Bezirks aus.

Die Flotte umfasst derzeit 28 Elektrobusse, nachdem 25 Blue Bird Vision-Busse zu drei bereits vorhandenen Bussen hinzugekommen sind. Winn-Marion führte die wichtigsten Projektarbeiten aus, während PowerFlex das intelligente Laden und die Energienutzung verwaltet. Das System basiert auf Ausrüstung von Kempower mit einer Gesamtkapazität von bis zu 650 Kilowatt.

Laden, das sich an die Busfahrpläne anpasst

Das Zentrum besteht aus 13 Kempower-Satellite-Verteilern mit jeweils zwei Ladeanschlüssen. Diese Verteiler verteilen die verfügbare Leistung dynamisch auf die Ladeanschlüsse, sodass Busse für längere Fahrten mehr Energie erhalten, während Busse mit geringerem Bedarf eine begrenzte Leistung nutzen.

Dieser Ansatz passt zur Betriebsweise von Schulbussen, da sie normalerweise zum selben Standort zurückkehren und für vorhersehbare Zeiträume außer Betrieb sind. Dadurch kann der Bezirk das Laden nach der Länge der Strecke und der vor der nächsten Fahrt verfügbaren Zeit planen, anstatt die Leistung gleichmäßig auf alle Busse zu verteilen.

Erwartete Einsparungen trotz höherer Anschaffungskosten

Ein Elektrobus kostet etwa 400.000 US-Dollar, verglichen mit rund 140.000 US-Dollar für einen Dieselbus, laut Zahlen, die DPS gegenüber Denver7 vorlegte. Der Bezirk gibt an, dass Zuschüsse und Rabatte die Kosten für die Busse und die Ladeinfrastruktur abdeckten.

Im Gegenzug schätzt DPS die jährlichen Stromkosten für einen Elektrobus auf etwa 1.900 US-Dollar, verglichen mit 6.800 US-Dollar für den Kraftstoff eines Dieselbusses. Für die 25 neuen Busse entspricht dies erwarteten Kraftstoffeinsparungen von etwa 123.000 US-Dollar pro Jahr. Außerdem erwartet der Bezirk, dass die Elektrobusse rund 75 % weniger Wartung benötigen, da sie keine Motoren, Getriebe und viele der beweglichen Teile besitzen, die in Dieselbussen vorhanden sind.

Langfristige Kosten weiterhin unklar

DPS verfügt bislang nicht über genügend praktische Betriebsdaten für einen abschließenden Vergleich der Gesamtkosten von Elektrobussen und Dieselbussen über deren gesamte Nutzungsdauer. Die Batterie jedes Elektrobusses kostet 93.000 US-Dollar und ist durch eine achtjährige Garantie abgedeckt. Der Bezirk erwartet, dass größere Reparaturen an den Elektrobussen ungefähr im neunten oder zehnten Jahr beginnen, also in einem Zeitraum, in dem auch Dieselbusse möglicherweise höhere Wartungskosten verursachen.

Zu diesem Zweck wird DPS das neue Überwachungssystem einsetzen, um Stromverbrauch, Wartung und Effizienz zu verfolgen. Dieser Schritt steht im Zusammenhang mit dem Ziel des Bezirks, die gesamten Treibhausgasemissionen bis 2050 um mindestens 90 % zu senken; der Verkehrssektor ist derzeit für 14 % dieser Emissionen verantwortlich.

Was ändert sich in der Praxis?

Das Projekt zeigt, dass die Elektrifizierung einer Schulbusflotte nicht nur den Kauf der Busse erfordert, sondern auch ein Ladezentrum, das die Nachfrage nach den täglichen Fahrplänen steuern kann. Der Vergleich zwischen den beiden Optionen bleibt außerdem mit der Batterielebensdauer und den künftigen Reparaturkosten sowie den Auswirkungen der Emissionen verbunden. Dem Artikel zufolge nutzen in den Vereinigten Staaten etwa 26 Millionen Kinder Schulbusse, und 95 % dieser Busse werden mit Diesel betrieben. Die American Lung Association bringt Dieselabgase mit Asthmaanfällen, Lungenschäden und anderen gesundheitlichen Problemen in Verbindung, wobei Kinder aufgrund des fortgesetzten Wachstums ihrer Lungen größeren Risiken ausgesetzt sind.

Kempower gibt an, dass seine Ausrüstung auch elektrische Schulbusse in Québec, Louisiana, Kansas, Massachusetts, Indiana und Wisconsin lädt.

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Electrek - EV Technology
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